Heute schon einen Blick in die Zukunft erhascht?
 
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Beraterbeitrag

Bastian

Bastian

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Oftmals kommt es vor, dass sich Beziehungsprobleme daraus hervorheben, dass sich beide Partner in unterschiedlichen Phasen ihrer Entwicklungsebenen befinden. Dies ist absolut unabhängig vom Alter der Personen und hat vielmehr mit der emotionalen Reife zu tun.

Step by Step

Auch hier spielt es eine große Rolle – wie bei Allem in Liebesangelegenheiten – Geduld zu bewahren. Es ist kein Grund sich vom Partner zu trennen, nur weil wir uns ein paar Stufen weiter befinden. Vielmehr ist es eine Sache, die uns auffordert, auch unserem Gegenüber die Möglichkeit zu gewähren, sich weiterentwickeln zu dürfen. Freiräume schaffen und den kleinsten gemeinsamen Nenner suchen ist immer wieder von Vorteil.

Stück für Stück werden wir uns so annähern und unsere gemeinsame Zeit wird durch die so geschaffenen Erinnerungen bereichert.

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Wie im Leben, so auch in der Liebe

Unterschiedliche Entwicklungsebenen

Auf unterschiedlichen Entwicklungsebenen zu sein ist wie in entgegengesetzte Richtungen zu blicken. 

Die Entwicklungsphasen: 

  1. Vertrauen aufbauen – mit Misstrauen umgehen 
  2. Scham und Zweifel überwinden
  3. Schuldgefühle ausmerzen 
  4. Minderwertigkeitsgefühle hinter sich lassen
  5. Neues ausprobieren – Eigene Identität finden 
  6. Intimität und Solidarität in der Partnerschaft 
  7. Zukunftsperspektiven- und Sorgen 
  8. Glücklich sein 

Die Basis, für uns alle, bildet die Fähigkeit Vertrauen aufbauen zu können und mit Misstrauen umgehen zu lernen. Danach müssen wir es schaffen uns aus dem Scham und dem Zweifel zu erheben, dass wir eine eigene Autonomie bilden können.

In der dritten Phase sind Schuldgefühle hinderlich und halten uns davon ab Eigeninitiative zu ergreifen. Minderwertigkeitsgefühle werden in der vierten Phase überwunden und dies gibt uns die Möglichkeit, einmal neues auszuprobieren, was wir noch nicht kennen, einfach einmal mitzumachen, dem Partner vertrauensvoll zu folgen.

Erst dann können wir, trotz Partnerschaft, eine eigene Identität bilden, ohne, dass wir uns zu stark über den Anderen identifizieren. Nur so kann in der sechsten Phase die Intimität und die Solidarität aufkommen, die wir in einer Partnerschaft wünschen, ohne dass sich einer isoliert fühlen muss.

Gerenatives Verhalten, also sich um die Zukunft sorgend, ist die Herangehensweise um der Stagnation in der siebten Phase entgegen zu wirken. Schließlich kommen wir in der achten Phase an, wo wir in der Ich-Integrität auf Vergangenes glücklich zurückblicken und keinen Grund sehen, an etwas verzweifelt zu sein.

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Ein Rückschritt kann auch ein Fortschritt sein

Seien wir unserem Partner also vorsichtig behilflich, auf die nächste Ebene aufzusteigen, indem wir unsere Erfahrungen mit ihm teilen, ohne dass wir ihm/ihr Vorschriften machen.

Nehmen wir uns selbst einmal zurück und fangen noch einmal von vorn an, um unsere emotionale Reife zu kontrollieren. Wenn die Gefühle und die Verbindung zum Partner stark genug sind, dann kann auf dem gemeinschaftlichen Weg ins Glück nichts passieren. Bleiben wir nicht stur auf unserer hohen Sprosse stehen und werden so möglicherweise unnahbar. Steigen wir zum Partner hinunter, reichen ihm/ihr die Hand und ziehen ihn behutsam zu uns empor. Die Aussicht kann nur gemeinsam geteilt werden.

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