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Beraterbeitrag

Traumatische Erlebnisse...

...und wie sie sich in unserem Leben auf Beziehungen auswirken:

Unser Glück und unser Unglück drehen sich oft auch unter anderem um unsere zwischenmenschlichen Beziehungen. Was nutzt der größte Reichtum, wenn man sich einsam fühlt. Damit unsere Beziehungen gelingen und wir in einer Gemeinschaft klarkommen, müssen wir zwei grundlegende Dinge können:

ANPASSEN UND ABGRENZEN

Die Anpassung benötigen wir für Konsens, Harmonie und Kooperation. Die Abgrenzung zur Selbstbehauptung und Durchsetzung unserer Interessen. Die Anpassung dient also unserem existentiellen Bedürfnis nach Bindung, während die Abgrenzung auf unser existentielles Bedürfnis nach Autonomie und Kontrolle zurückzuführen ist.

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Hierbei handelt es sich um psychologische Grundbedürfnisse

Vom Mutterleib bis zum Tod bestimmt das komplexe Wechselspiel zwischen Bindung und Autonomie unser Leben und unsere zwischenmenschlichen Beziehungen. Auch unser Selbstwertgefühl speist sich aus diesen Erfahrungen, die wir mit unseren Eltern hinsichtlich unserer Bindungs- und Autonomiebedürfnisse gesammelt haben.

Haben unsere Eltern unsere Bindungsbedürfnisse nach Fürsorge, Liebe und Geborgenheit im Großen und Ganzen erfüllt, dann spüren wir auf einer tiefen Ebene unseres Daseins, dass wir auf der Welt willkommen sind und grundsätzlich in zwischenmenschliche Beziehungen vertrauen können.

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Wir haben Urvertrauen erworben

Urvertrauen

Urvertrauen muss während der Kindererziehung aufgebaut werden, indem Eltern und Kinder einander die Hände reichen. 

Haben unsere Eltern uns zudem auch genügend Raum für unsere eigenständige Entwicklung gelassen uns unsere Selbstständigkeit gefördert, dann sind auch wir zu der Überzeugung gelangt, dass wir etwas bewirken und auf zwischenmenschliche Beziehungen Einfluss nehmen können.

Unsere autonomen Fähigkeiten tragen sehr viel zu einem stabilen Selbstwertempfinden und der Entwicklung von Urvertrauen bei. Wächst man allerdings bei Eltern auf, die diese Aufgabe nicht erfüllen, bekommt das Kind schon von Anfang an ein falsches Bild von Beziehungen und meistens wird es im Erwachsenenalter so weiter gelebt.

Traumata beginnen oft schon frühkindlich und diese kann man gut in einem Geburtsradix erkennen. Denken Sie nicht, dass Sie beziehungsunfähig sind, sondern versuchen Sie zu reflektieren, was Sie vorgelebt bekommen haben.

Die Erkenntnis ist der erste Schritt zur Veränderung.

Eure Conchita

 

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