Heute schon einen Blick in die Zukunft erhascht?
 
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"In gewisser Weise bedeutet Vergebung bisweilen einfach, dass wir beschließen, den Hass in unserem Inneren nicht länger mitzuschleppen, weil wir begriffen haben, dass er uns vergiftet."

Jack Kornfield

Gedankengift

Gedankengift kann Ihnen die Sinne buchstäblich vernebeln – Setzen Sie sich mit den Störenfrieden auseinander und verbannen Sie sie!

In unserer heutigen Zeit wird häufig von freien Radikalen gesprochen, die unsere Organismen auf vielfältige Weise angreifen und schwächen können. Um gegen sie vorzugehen, helfen sogenannte Antioxidantien und eine im Allgemeinen gesunde Lebensweise. All das ist sicherlich richtig und jeder Mensch sollte seinen Körper als den Tempel ansehen und behandeln, der er ist. Wovon leider nicht so viel gesprochen wird, ist der negative Einfluss von Gedankenvergiftung.

Wir brauchen nur den Fernseher oder das Radio einzuschalten und schon prallen die erschreckenden Meldungen aus aller Welt ungebremst auf unsere Gedanken. Tod, Hass und Zerstörung sind in aller Munde, doch viel schlimmer noch – Sie manifestieren sich in unseren Gedanken wie ein hartnäckiger Parasit und es ist fast unmöglich diesen loszuwerden. Die Lösung klingt simpel und doch ist sie die härteste Prüfung, die man sich vorstellen kann. Eine bessere und friedliche Welt zu schaffen – Eine erstrebenswerte Vision, die wir uns alle wünschen, während sie doch fast außerhalb des Realen liegt.

Gedankenstörenfried – Selbstzweifel

Der Mangel an Selbstbewusstsein und ständige Zweifel, die uns in jeder Situation des Lebens begleiten, vergiften unsere Seelen. Die meisten Menschen laufen mit vergifteten Gedanken herum, ohne den Auslöser für ihr Unwohlsein zu kennen. Irgendetwas nagt an ihnen – von innen heraus. Ein Störenfried in ihren Gedanken. Sie wissen nicht wo er steckt und doch breitet er sich aus und sorgt für ein Gefühl des Alleinseins, selbst wenn man unter Menschen ist. Ein Gefühl der Unzulänglichkeit und der Scham. Was wir oft als Depressionen identifizieren sind in Wahrheit und runtergebrochen oft eben diese Gedankenstörenfriede, die das Leben so schwer machen können und die Freude gänzlich blockieren.

Um sie loszuwerden und unsere Gedanken von all dem seelischen Gift zu befreien, müssen wir sie deutlich aussprechen und uns mit ihnen auseinandersetzen:

Alles aus – Ich bin viel zu alt für einen Neubeginn

Es mag kitschig klingen und doch spricht die folgende Weisheit die absolute Wahrheit „Es ist nie zu spät neu anzufangen!“ – Die Vergangenheit ist nur ein Speicher der Erinnerungen. Blicken Sie hin und wieder zurück, alleine oder mit Freunden und schenken Sie sich so ein Lächeln. Doch akzeptieren Sie alles Geschehene und blicken Sie dann nach vorne. Sie sollten sich nur dafür interessieren, was vor Ihnen liegt und auf die Möglichkeiten, die Sie heute besitzen, um Ihre Zukunft so zu gestalten wie Sie sie am schönsten fänden.

Bin ich genug?

Das können nur SIE beantworten. Sie müssen für sich selbst genug sein und sich so annehmen wie Sie sind, dann werden es die Menschen Ihnen gleichtun.

Was halten andere Menschen von mir?

Dieser spezielle Gedankenstörenfried ist sehr tückisch. Auch wenn wir vor anderen Menschen in unserem Umfeld oft vorgeben uns sei egal, was man von uns denkt, ist das in seltenen Fällen auch die Wahrheit. Intuitiv versuchen wir Menschen immer ein positives Bild von uns bei anderen Leuten zu schaffen. Grundsätzlich spricht auch nichts dagegen, solange wir unser Selbstbild nicht von der Meinung anderer über uns abhängig machen und bloß aus deren Augen betrachten. Es sind nicht immer gütige Augen.

Selbstwert durch Anerkennung

Warten Sie nicht auf Anerkennung. Wenn Sie Anerkennung erhalten, genießen Sie sie. Jedoch sollten Sie nie Ihren Erfolg von ihr abhängig machen.

Ich bin hässlich – Wie nimmt die Außenwelt mich wahr?

Wenn Sie sich in Ihrer Haut nicht wohlfühlen, wird niemand Ihre Schönheit erkennen. Doch es gibt sehr viele kleine Dinge, die Sie ohne großen Aufwand noch heute tun können, um sich besser zu fühlen. Gehen Sie zum Friseur oder lassen Sie sich in der nächsten Parfümerie schminken. Schon eine kleine Veränderung ist ein sehr guter Anfang auf dem Weg zu einem stärkeren Selbstbewusstsein.

Bin ich auch ohne Herzensmenschen etwas wert?

Absolut. Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Dennoch ist es unbedingt erforderlich, dass Sie erkennen, dass ein Herzenspartner oder auch Seelenpartner Sie immer ergänzt – Genau wie Sie ihn im Gegenzug ergänzen.

Mich will doch eh keiner – Ich bleibe immer allein!

Ob Sie letztendlich allein bleiben, liegt nur bei Ihnen selbst. Überdenken Sie Ihre Ansprüche. Was ist Ihnen wirklich wichtig an einem Partner? Lösen Sie sich von der Traumvorstellung, die Sie von anderen realen Paaren oder Traummännern aus fiktiven Romanzen haben. Ihr Herzensmann läuft irgendwo herum, Sie müssen ihn nur erkennen.

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