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Die Bedeutung hinter der buddhistischen Lehre Mudita

Mudita

Mudita bringt Seelenfrieden und Ausgeglichenheit 

Mudita ist ein Begriff aus dem Buddhismus und bezeichnet einen mentalen Zustand der Mitfreude. Mudita bedeutet außerdem Freude oder Vergnügen. Es bezieht sich auf die Art von Freude, die Menschen empfinden, wenn ihre Nächsten, Erfolg haben oder Glück erfahren oder ihnen einfach etwas Positives widerfährt.

Mudita wird allgemein oft mit der Freude und der Befriedigung verglichen, die Eltern erfahren, wenn sie ihre Kinder heranwachsen sehen.

Es ist wichtig zu verstehen, dass Mudita eine reine Art der Freude darstellt, die nichts mit einem selbst zu tun hat, sondern nur mit den guten Lebensentwicklungen der Mitmenschen. Dieses Prinzip wird in der Meditation oft genutzt. Wenn man diese Methode des Meditierens anwendet, ist es möglich diese besondere, selbstlose Art der Freude zu erlernen und zu verinnerlichen.

Für Menschen, die sich ständig mit anderen Menschen vergleichen, dadurch leiden, weil sie nicht dieselben Erfolge erleben und sogar Minderwertigkeitskomplexe entwickeln, ist diese Methode unheimlich befreien. Sie gewinnen total an Lebensqualität.

Mudita – Die reine Freude 

Mudita entspringt einer buddhistischen Lehre und basiert auf dem Ziel innere und grenzenlose Zufriedenheit zu erlangen, die jederzeit angezapft werden kann. Während diese Art der empathischen Freude als eine der schwierigsten Aufgaben für den Menschen angesehen wird, bereichert es das Leben desjenigen ungemein, der in der Lage ist Mudita zu empfinden.

Mitfreude bedeutet jemand anderem etwas gönnen zu können, ohne dass man selbstbeteiligt zu sein. Diese Fähigkeit ist in unserer Gesellschaft rar gesät. Insbesondere in den letzten Jahren hat sich eine Dynamik entwickelt, die dem völlig entgegensteht. Menschen, die eigentlich in Liebe oder Freundschaft miteinander verbunden sind, konkurrieren miteinander. Sie lassen sich sicherlich nicht alle über einen Kamm scheren, doch viele Menschen stehen unter so hohem Konkurrenzdruck, um mit ihren Mitmenschen auf den sozialen Medien mitzuhalten. Es ist ein richtiger Wettbewerb ausgebrochen, der genau das Gegenteil von Mitfreude verursacht – Nämlich Neid und Schadenfreude. Rein negative Gefühle, die nicht nur ein schlechtes Licht auf den Neider werfen, sondern diesen auch von innen zerfressen.

Im Zeitalter des Wandels und der digitalen Revolution haben viele Menschen verlernt sich einfach für ihre Nächsten mitzufreuen, wenn diese Glück erfahren oder Erfolg haben. Stattdessen rückt Schadenfreude – Das Gegenteil von Mudita – sehr oft in den Vordergrund. 

Neid – Das Gegenteil von Mudita 

Konzentrieren wir uns noch einmal auf das Gegenteil von Mudita. Die Schadenfreude, die leider meist auf Neid zurückzuführen ist. Neid ist so ein rein negatives Gefühl. Anders als bei Bewunderung, die man selbst als motivierend und inspirierend empfindet, wenn man zu jemandem aufsieht, ist Neid ein Seelenfresser erster Klasse und beißt sich seinen Weg durch unser Selbstbewusstsein und unsere Selbstliebe. Man kann Neid nichts Gutes abgewinnen. Es ist einfach zu negativ behaftet.

Brutale Ehrlichkeit zu sich selbst, um Mudita zu erfahren.

Um dem Neid nicht in die Falle zu gehen, ist es wichtig Mudita zu verstehen und es zu erlangen, indem man brutal offen mit sich selbst ist und seine eigenen Gefühle und auch die Ursprünge dieser Gefühle im Bezug auf andere Menschen ehrlich reflektiert. Erkennt man am Ende, dass jeglicher Neid eine Verschwendung von Leben und Energie bedeutet und Mudita so eine befreiende und positive Einstellung bedeutet, findet man darüber letztendlich zu innerer Ausgeglichenheit. 

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