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Liebeskummer - Was ist das eigentlich?

Unter dem Begriff Liebeskummer wird eine Gruppe von sowohl körperlichen als auch psychischen Symptomen zusammengefasst, welche nach dem Verlust der Liebe eines Partners auftreten. Zerbricht die emotionale Bindung zu einer geliebten Person, treten Symptome auf, die mit einem Entzug bzw. einer Depression verglichen werden können. Die meisten Menschen erfahren im Laufe ihres Lebens den einen oder anderen Liebeskummer und wissen aus Erfahrung, dass, wie schrecklich sich der Verlust einer Liebesbeziehung auch anfühlen mag, die Symptome meist relativ rasch abklingen. Liebeskummer kann in vier Hauptphasen eingeteilt werden, welche jeweils mit typischen Emotionen und Verhaltensweisen einhergehen.

Es kann uns alle treffen.....

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  • 1. Phase bei Liebeskummer: Das Nicht-Wahrhaben-Wollen

  • In dieser ersten Phase ist das Gefühl des Schocks dominierend. Man akzeptiert nicht, dass die Beziehung zu Ende ist und versucht eventuell den Partner zurückzubekommen. Nicht selten wird dem oder der Verflossenen nachgestellt; es wird krampfhaft versucht die einstige Nähe zurückzubekommen. Durch den Schockzustand ist es auch möglich, dass eine Person das Liebesaus leugnet und sich selbst vormacht, dass sich nichts verändert hat und der andere nicht wirklich verloren ist. In dieser sehr frühen Phase, die von Hoffnung und Verleugnung der Realität geprägt ist, wird die Trennung häufig verschwiegen. Wird die Gewissheit erlangt, dass es wirklich keine Chance mehr auf eine Wiedervereinigung gibt, betritt man Phase zwei.
  • 2. Phase bei Liebeskummer: Aufbrechende Gefühle

  • In dieser Phase sind alle Illusionen verflogen. Trauer, Angst, Depression und Hoffnungslosigkeit sind die vorherrschenden Gefühle. Zu Beginn dieser Phase steht die Verzweiflung, dass die Liebe des Partners endgültig verloren ist, im Vordergrund. Nagende Selbstzweifel machen sich breit. Typischerweise fühlt man sich in dieser Phase vom Leben überfordert und kann nicht aufhören darüber nachzudenken, was man falsch gemacht hat. Nach dieser ersten Verzweiflung treten jedoch Gefühle wie Zorn, Enttäuschung sowie das Bedürfnis nach Rache in den Vordergrund. Nun sucht man die Schuld nicht mehr bei sich selbst sondern beim anderen. Häufig wird in dieser Phase schlecht über den oder die Verflossene geredet und man erkennt, dass man ohne diese Person viel besser dran ist.
  • 3. Phase bei Liebeskummer: Neuorientierung

  • Nach Phasen des Gefühlschaos bekommt Rationalität wieder mehr Platz im eigenen Denken. Man ist nicht mehr im schwarzen Loch der Depression gefangen und kann auch wieder die guten Seiten des einstigen Partners sehen. Die Gedanken sind nicht mehr durch Zorn und Rachegefühle bestimmt. Ein Leben ohne den oder die Verflossene scheint nicht mehr unmöglich.
  • 4. Phase bei Liebeskummer: Neues Lebenskonzept

  • Die letzte Phase wird erreicht, sobald man erkannt hat, dass das Leben auch ohne den ehemaligen Partner schön sein kann und man es auch alleine auf die Reihe bekommt. Nun ist es möglich die Trennung zu akzeptieren und sich zumindest einmal gedanklich, eine neue Zukunft auszumalen. Gefühle wie Trauer oder Wut treten immer seltener auf und vielleicht ist man bald auch wieder für eine neue Liebe bereit.

Die häufigsten Liebeskummer Symptome

Liebeskummer zerrt an den Nerven

Liebeskummer kann schlimm sein

Der Großteil der Menschen macht, zumindest einmal im Leben, einige der typischen Symptome von Liebeskummer durch. Neben psychischen Symptomen wie Gefühlen von Hoffnungslosigkeit, Antriebslosigkeit, Ängstlichkeit und Pessimismus, können einem auch diverse körperliche Symptome das Leben schwer machen. Besonders häufig schlägt sich das Liebesaus auf den Magen und führt zu allgemeinem Unwohlsein, Verdauungsstörungen und vermindertem oder gesteigertem Appetit.

Aufgrund der inneren Anspannung kann es zu Schlafstörungen kommen.

Manche Liebeskranke verspüren aufgrund des Stresses öfter den Drang sich übergeben zu müssen. Auch Kopfschmerzen und Migräneanfälle sowie Konzentrationsstörungen sind häufig. Betroffenen fällt es schwer ihre Gedanken auf eine Aufgabe zu fokussieren, was Schwierigkeiten im Arbeits- oder Schulalltag bereiten kann. Besonders bei Schmerzen kommt es nicht selten zur Selbstmedikation mit Schmerz- oder Beruhigungstabletten bzw. mit Alkohol. Vor allem in den ersten Phasen des Liebeskummers gibt es Betroffene, die nicht aufhören können zu weinen bzw. richtige Weinkrämpfe bekommen. Andere leiden unter Panikattacken und Gefühlen überwältigender Angst. Auch das Sozialleben leidet unter dem Liebeskummer. Häufig ziehen sich Betroffene zurück oder versuchen mit feindseligem, aggressivem Verhalten, ihre Mitmenschen auf Abstand zu halten.

In Extremfällen kann Liebeskummer zum so genannten „Broken-Heart-Syndrom“ führen, welches zu lebensbedrohlichen Funktionsstörungen des Herzmuskels führt, die einem Herzinfarkt ähneln.

Hilfe in der schlimmsten Phase finden Sie bei unseren Experten zum Liebeskummer

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