Heute schon einen Blick in die Zukunft erhascht?
 
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Wenn der Seelenpartner nur ein guter Freund bleibt

Seit Jahren bin ich mit meinem Seelenpartner zusammen – nur sind wir kein Liebespaar. Er ist mein bester Freund. Unsere Beziehung hat es nie über die platonische Ebene hinaus geschafft. Zu Beginn habe ich mir natürlich nichts sehnlicher gewünscht als dass wir in wilder Verliebtheit unsere Seelenverwandtschaft zelebrieren. Ständig stellte ich mir Fragen. Er ist mein Seelenpartner. Ich weiß es. Warum sieht er es denn nicht? Liegt es an mir?

Heute weiß ich, dass ein Seelenpartner keine Klischees erfüllen muss. Er fühlt und liebt auf seine eigene Weise, egal in welcher Gestalt er auftritt. Egal ob er ein guter Freund, eine beste Freundin, Bruder oder Schwester, Lebensgefährte oder Geliebte im Leben seines Seelenverwandten auftritt.

Meine Vorstellung eines Seelenpartners hat sich verändert 

Platonischer Seelenpartner

Ein platonischer Seelenpartner ist etwas ganz Besonderes 

Als ich meinem Seelenpartner vor Jahren über gemeinsame Freunde traf, hat es in mir auf den ersten Blick gefunkt. Es war so wie ich es mir immer vorgestellt hatte. Ich hatte das Gefühl ihn schon immer gekannt zu haben – als sei er ein Teil von mir. Schon damals spürte ich diese sonderbare, doch starke Verbindung, die mir durch Mark und Bein zog. Wir sind buchstäblich in der Lage die Gedanken des Anderen zu lesen, gegenseitig unsere Sätze zu beenden. Seit unserer Begegnung, gehen wir gemeinsam durch unser beider Leben – nur eben nicht als Liebespaar. Ich bin mir nicht sicher, ob ich mir das überhaupt noch wünsche. Wenn wir zusammen sind, ist es als brauchte ich nichts und niemand anderes auf der Welt. Ich spüre einen inneren Frieden, der Körper und Seele erfüllt. Aber die körperliche Liebe spielt zwischen uns keine Rolle und genau dies fühlt sich richtig an.

Natürlich hatte ich früher immer diese romantische Vorstellung von einer Seelenpartnerschaft. Dass sich Liebende schicksalshaft begegnen und nie wieder trennen. Dass sie untrennbar sind – ohne die körperliche Nähe des Anderen nicht lange sein können und die perfekte Liebe leben. Doch inzwischen bin ich mir nicht mehr sicher. Heute glaube ich, dass Seelenpartnerschaft in verschiedenen Facetten auftritt.

Wenn ich rückblickend meine bisherigen Beziehungen betrachte, so stelle ich fest, dass wir nie solch intensive, emotionale Ebene erreichen konnten wie ich sie nun mit meinem Seelenfreund teile. Zwar war ich nicht unglücklich, aber eben auch nicht erfüllt. Wirklich auszumachen schien mir dies damals nicht. Denn ich hatte immer das Gefühl, dass mein Ziel noch vor mir liegt. Diesen einen wichtigen Menschen zu treffen – auch wenn er sich letztendlich als wahrer Freund und nicht als Liebespartner herausgestellt hat.

Bei ihm bin ich mir sicher – Er ist mein Seelenpartner

Mein soziales Umfeld macht sich manchmal Sorgen. Sie fragen sich, ob ich mir irgendwelche Chancen verbaue, weil ich so viel Zeit mit meinem platonischen Seelenpartner verbringe. Aber was soll ich jetzt tun? Ihn loslassen, nur weil wir keine körperliche Anziehungskraft zueinander empfinden? Er ist imstande in meine Seele zu blicken, niemand kennt mich so gut wie er. Warum sollten sich Seelenverwandte jemals trennen? Ich kann mich glücklich schätzen, dass er in mein Leben getreten ist. Und ich bin ganz und gar nicht der Meinung, dass ich meinem Liebesleben im Weg stehe. Ich glaube fest daran, dass noch ein weiterer Seelenpartner Platz in meinem Leben findet und dass er – genau wie ich – auf unsere Begegnung wartet.  

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