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Dreieckssituation in der Familie – Verliebt in den Stiefsohn! 

Lösungen

Chancen und Möglichkeiten – Selbst in so einer verzwickten Seelenpartner-Geschichte

Das Fallbeispiel aus unserem Beitrag "Seelenpartnergeschichte – Familiäre Bande" lässt vermuten, dass Susanne vor dem Scherbenhaufen ihres Lebens steht. Ihr Ehemann Peter meidet den Kontakt zu Susanne und erwidert ihre Versuche nicht sich mit ihm auszusöhnen. Susanne ist Peters Sohn – ihrem erklärten Seelenpartner – verfallen und trotzdem ist sie auch mit Peter stark emotional verbunden.

Daher birgt auch diese Dreiecks-Situation Chancen und Möglichkeiten, deren Aufarbeitung sehr lohnenswert sein kann. Zunächst muss sich Susanne darüber bewusst werden, mit wem und wie sie ihre Zukunft gestalten möchte. Peter ist tief verletzt und fühlt sich hintergangen und er kann mit Susannes Aufwartung nicht umgehen. Eine mögliche Entscheidungshilfe kann sein, dass Susanne auf der einen Seite Pro- und Kontrapunkte, die für oder gegen den Neustart einer Bindung mit ihrem Ehemann sprechen, aufstellt und sich ein wirklich profundes und aktuelles Bild ihres Ehelebens und ihrer Gefühle verschafft. Auf der anderen Seite sollte sich Susanne bewusst machen, ob Peter jemals bereit sein wird ihre Bemühungen anzuerkennen. 

Handeln und Anpacken

Nach der Analysephase muss Susanne ins Handeln kommen. Sollte sie sich für den Neustart mit Peter entscheiden, geht es zunächst darum, verloren gegangenes Vertrauen wieder zurückzugewinnen und mit ihm ins Gespräch zu kommen. Die Bereitschaft darf nicht erzwungen werden, sondern sollte in gegenseitigem Einvernehmen erfolgen. Susanne sollte in Erwägung ziehen, ihrem Ehemann einen Brief zu schreiben und darin alles darzulegen, was sie emotional beschäftigt und wie sie sich eine weitere Zukunft vorstellt.

Festhalten am Seelenpartner

Zieht es Susanne weiterhin in Richtung ihres Stiefsohnes, gilt auch hier, ihn nicht zu bedrängen, sondern ihm die Zeit zu geben, die er braucht. Susanne sollte auf jeden Fall vermeiden ihm hinterherzulaufen und weitere Liebesbekundungen zu unternehmen.

Sie hat sich nämlich bereits offenbart, nur lassen sich Gefühle nicht erzwingen. Das zu akzeptieren, ist häufig schmerzhaft, jedoch langfristig heilsamer. Ein rigoroser Kontaktabbruch wird das innere Gefühlschaos bald besänftigen.

Akzeptanz und Neuanfang

Susanne wird nichts anderes übrigbleiben als zu akzeptieren, dass ihr Stiefsohn nur in ihrer Phantasie ihr Seelenpartner ist. Je häufiger sie ihn und seine Freundin zusammen erlebt, desto leichter wird es ihr fallen zu akzeptieren, dass sein Herz nicht ihr gehören kann.

Emotionale Befreiung

Emotionale Befreiung ist auch eine Lösung!

Wie sich die weitere Zukunft gestaltet, bleibt erst mal offen, aber Susanne muss nicht alleine bleiben. Wenn sie die Vorstellungen mit ihrem Seelenpartner ablegt und in die Realität zurückkehrt, weiß sie ihre familiäre Verbindung möglicherweise noch viel mehr zu schätzen und das erlaubt einen intensiven Neuanfang. 

Für sich selbst einstehen

Wenn keine der Optionen greift, bleibt Susanne nichts anderes übrig, als ihr Leben von jetzt an allein zu gestalten. Und ein Weltuntergang ist dies auch nicht. Zumindest setzt es voraus, dass sie zu der wichtigen Erkenntnis gelangt ist, dass weder die zwar liebevolle, jedoch eher freundschaftliche Verbundenheit zu Peter als auch die illusionäre Liebe zu ihrem Stiefsohn und eingebildetem Seelenpartner eine Zukunft haben.

Nun kann sie mit all dem abschließen und hat eine realistische Chance auf ein neues Leben und vielleicht sogar eine neue Liebe.

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