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Seelenwanderung


Eine Klientin berichtet bei einer Sitzung, dass es in ihrem Leben einen Mann gibt, den sie nicht aus dem Kopf bekommt, von dem sie sich magisch angezogen fühlt.
Mit diesem Mann  arbeitet sie nun schon mehrere Jahre zusammen und hatte vom ersten Moment des Kennenlernens an das Gefühl, diesen Menschen schon lange zu kennen! Ein Gefühl der Wärme sei in ihr, sie fühle sich einfach wohl in seiner Gegenwart und gut aufgehoben! Zuweilen hatte sie schon öfter das Gefühl, dass es dem Mann ebenso geht wie ihr, darüber geredet hätte man natürlich nicht! Zudem befindet sich der Mann in einer Partnerschaft und mehr als Sympathie wollte die Klientin für den Kollegen nicht zulassen. Manchmal, sagt sie, war es aber, als würden  Magnete sie zusammen ziehen – eine Zusammenarbeit mit diesem Kollegen sei für sie immer wieder ein besonderes Erlebnis! Sicherlich kommt Ihnen das alles sehr bekannt vor, denn das erzählte Beispiel handelt von einer mit uns karmisch verbunden Seele!
In unserem Falle ist es wohl so, dass die beiden Menschen sich aus einem anderen Leben kennen und in diesem Leben, weil es im vergangenen Leben eine angenehme Erfahrung war, wieder  Lebenszeit miteinander verbringen wollen!

Alten Seelen auf der Spur


Was bleibt ist die Frage, warum zwischen den Beiden eine solch starke Anziehung besteht. Hat das bereits Erlebte in vorangegangenen Leben etwas damit zu tun?! Mit dieser Frage startete ich mit meiner Klientin Marie (fiktiver Name) in eine Reinkarnationssitzung. Nach kurzer Zeit unserer Reise gelangen wir in das Spanien des 16. Jahrhunderts. Wir befinden uns in einer kleinen Siedlung, die unter dem Namen Gibraltar bekannt ist. In der Nähe einer größeren Höhle (Gorham Höhle) befindet sich ein kleines Haus und in diesem Haus steht meine Klientin einer alten Frau gegenüber, die aussieht, als wäre sie leblos und mit grauen Spinnweben überzogen.
Ganz zart und zerbrechlich erscheint die alte Frau, ihre Augen sind ausdruckslos und blicken starr geradeaus. Marie tritt näher heran und berührt ganz zart mit ihrer Hand die Hand der alten Frau. In diesem Moment wird der alten Frau scheinbar neues Leben eingehaucht! In Sekundenschnelle verwandelt sich das Bild vor dem inneren Auge von Marie und aus der alten Frau wird eine wunderschöne stolze Spanierin mit toller Figur und langen schwarzen Haaren. Die Spanierin stellt sich Marie mit ihrem Namen vor: Maria!!
Maria führt Marie durch ihr Haus. Das Haus wurde ganz nah in und an den Felsen gebaut und ein sehr interessanter Innenraum ist zu sehen. In einer Nische gibt es sogar eine Konstruktion, die einer Dusche ganz ähnlich ist. Zentraler Punkt im Haus ist eine große Feuerstelle. Um sie herum ist alles schwarz gefärbt und rußig, als hätte es hier gebrannt. Maria tritt mit Marie vor die Hütte und beide setzen sich nieder, denn Maria will erzählen, warum sie in der Hütte schon viele Jahre, ja seit Jahrhunderten gefangen war.

Maria war eine junge Frau von 14 Jahren, als sie bei ihrer Arbeit im Hafen im Jahre 1658 auf einen Engländer traf, in den sie sich sofort verliebte! John war groß, blond und hatte wunderschöne blaue Augen. (Marie erkannte sofort in ihm eine Seele, die im heutigen Leben im Jahr 2012 ebenfalls mit ihr zu tun hat!)


Zu der Zeit befand sich Gibraltar  immer mal wieder in einem Krieg. Auf dem Kriegsweg war auch John nach Gibraltar gekommen, da er zur Besatzung eines englischen Schiffes gehörte, das sich am Kriegsgeschehen beteiligte. Einige Tage konnte sich John von seinen Pflichten befreien und lebte mit Maria im Haus an der Höhle. Ihre Liebe zueinander wuchs ganz schnell und als es für John an der Zeit war, mit seiner Besatzung den Heimweg anzutreten, schmuggelte er Maria als blinde Passagierin auf sein Schiff, damit sie zusammen mit ihm nach England fuhr! Auf keinen Fall wollt er sie verlieren! In England angekommen, stellte John Maria seiner Mutter und seinem Bruder vor. Beide Familienmitglieder verhielten sich ihr gegenüber sehr schlecht und beschimpften sie. Insbesondere die Mutter von John ließ Maria sehr spüren, dass sie die junge Frau für nicht würdig befand, als zukünftige Frau für ihren geliebten Sohn. Mutter und Bruder erdachten sich eine  Intrige, nur damit John sich von Maria trennen sollte!
John durchschaute damals den Plan von Mutter und Bruder! In seinem Zorn wünschte er seiner Mutter, dass sie niemals mehr glücklich werden sollte! Er untersagte ihr, dass sie nie mehr in Marias Nähe kommen solle, da sie sonst seinen Zorn spüren würde!

Die Liebe war stärker

John und Maria fuhren mit einem Zivilschiff nach Gibraltar zurück. Die Beiden heirateten und lebten viele Jahre glücklich miteinander. Marie konnte als Beobachterin wahrnehmen, dass John und Maria sehr harmonisch miteinander umgingen und sich gegenseitig schätzten und respektierten. Einzig der Wunsch nach einem gemeinsamen Kind blieb den Beiden lange Zeit verwehrt. Nach mehreren Fehlgeburten kam es dann schließlich zu einer recht komplikationsvollen Schwangerschaft und Maria konnte nach einem fast tödlich verlaufendem Geburtsvorgang einem kleinen Sohn das Leben schenken! Der Kleine hörte auf den Namen Josè, was so viel bedeutet wie: Gott möge noch einen Sohn hinzu fügen.
Dieser Sohn war das übergroße Glück von Maria! Alles, was ihr bis dahin in ihrem Leben wichtig war, verblasste neben ihrem kleinen Sohn. Dieser kleine Mensch machte sie rundum zufrieden und glücklich. Meine Klientin Marie konnte in diesem Moment dieses Gefühl der Vollkommenheit empfinden! Sie spürte eine große Ruhe und Zufriedenheit in sich, die sie vorher so noch nie in ihrem Leben wahr genommen hatte. Sie war angekommen- an dem Platz, an den sie hingehörte, wo sie sich wohl fühlte und nichts konnte mehr besser oder anders werden, wie es jetzt gerade war!!
José wuchs heran und entwickelte sich zu einem hübschen Jungen mit dunklen Haaren und grau- blauen Augen.

Tragischer Unfall brachte die Wende

Im Alter von 5 Jahren kam es dann aber zu einem folgenschweren Ereignis! Maria entzündete den Herd in der Hütte und ging nach draußen, um Essen für das Abendbrot zu richten. Nur wenige Minuten war sie vor dem Haus beschäftigt, als dicker schwarzer Rauch aus dem Haus quoll. Ihr kleiner Sohn war aber doch noch im Haus!!! Ihr Mann John, der in der Nähe des Hauses auf einem Feld arbeitete, rannte herbei, lief in das Haus und kam nicht wieder heraus!
Mittlerweile brannte das Haus lichterloh und Maria hatte nicht die Kraft, ins Haus zu gehen! Die herbeigeeilten Nachbarn konnten das Feuer zwar nach mehreren Stunden löschen, für ihren Sohn und ihren Mann kam jedoch jede Hilfe zu spät. Beide waren im Feuer verbrannt!

Maria vegetierte ab diesem Tag nur noch dahin. Ihr Herz war gebrochen, denn sie hatte das wichtigste verloren, was es in ihrem Leben gab: Ihren Sohn und ihren Mann. Nur wenige Monate überlebte Maria den tragischen Unfall. Sie hatte sich immer wieder Vorwürfe gemacht, dass sie nicht genügend aufgepasst hat und dass sie wohl selbst für den Brand verantwortlich war. Als Bestrafung für das Vorgefallene hat sie sich selbst verflucht (“ Ich will nie wieder glücklich sein“).
Im Moment des Todes von Maria kommen plötzlich die Seelen des verstorbenen Kindes und ihres Mannes John in die kleine Hütte. Maria ist überglücklich, Mann und Kind wieder zu sehen und schließt Beide in ihre Arme. José spricht mit seiner Mutter und versichert ihr, dass sie nicht Schuld war, dass er und sein Vater ums Leben gekommen sind! Er selbst habe mit einem Stock am Feuer gespielt, bis die Flamme hochschlug und es plötzlich am Dach zu brennen anfing. Schon so lange hatte die Seele von Marie darauf gewartet, dass etwas geschah, was sie erlöste!  Die Schuld wurde von ihr genommen und Marie hatte das Gefühl, dass die Leere in ihrem Inneren verschwunden war! Mithilfe unserer geistigen Helfer, die immer bei Reinkarnationen an meiner Seite sind, konnte auch der Fluch aufgelöst werden.

Im heutigen Leben ist ihr Arbeitskollege der “Träger“ der Seele von José! Interessanter Weise hat dieser Mann ebenfalls dunkle Haare und graublaue Augen.
Nach der Reise in die Vergangenheit hatte sich das Gefühl von Marie für den Kollegen völlig verändert. War zuvor immer der Wunsch da, diesem Mann besonders nahe zu sein und intim mit ihm zu werden; jetzt hatte Marie  „nur noch“ das Gefühl von tiefer Zuneigung!

© bei Silvia Bauer

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  • Veröffentlichung: 06.05.2015
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