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Der Anfang der Lösung liegt in unseren Träumen

Natürlich ist es wichtig, dass man sich an die gröbsten Einzelheiten noch erinnern kann, wenn man erwacht ist. Es ist also nötig, bevor die Gefühle und Erinnerungen verblassen, alles schnellstmöglich zu notieren. Ein Traumtagebuch ist ein hervorragendes Hilfsmittel. Besonders, wenn man eine längerfristige Deutung anstellen möchte. Dazu legen wir uns einfach ein Büchlein und einen Stift neben das Bett und machen es uns zur Gewohnheit, des Morgens als Erstes unsere Notizen zu machen. Das ist der erste Schritt um uns selbst besser zu verstehen und Lösungsansätze für unsere alltäglichen und nicht so alltäglichen Probleme zu schaffen, um uns über unsere Gefühle klar zu werden und auch Trauer zu bewältigen.

Aller Anfang muss nicht schwer sein

Träume intuitiv deuten

Intuitive Traumdeutung lernt man in keinem Lexikon – Man muss in die eigene Gefühlswelt durchdringen

Es ist keine besondere Methode nötig, um eine Traumdeutung anzugehen. Es ist nicht wie in der Mathematik, wo jeder Zweck seine feste Formel hat. Mehr ist es ein Frage- und Antwortspiel, das die Traumdeutung funktionell macht. Freies Assoziieren ist ideal bei der Traumdeutung. Wir können unsere spontanen Einfälle zu einem Symbol sofort aufschreiben. Meist entspricht der erste Gedanke der richtigen Deutung anstatt der Deutung aus einem Lexikon zu folgen, welches möglicherweise überhaupt nicht ins Gesamtbild passt. 

Die Details von Träumen sind äußerst wichtig. Je länger wir uns mit dem Traum an sich beschäftigen, desto leichter wird es uns fallen Träume von Mal zu Mal detaillierter zu deuten. Ortswechsel, Wiederholungen und Widersprüche, sogar die Betrachterperspektive sind im Traum sehr wichtig. Wenn dies notiert ist, steht alles bereit und es kann gedeutet werden.

Lass dich nicht überwältigen

Es kann durchaus überwältigend sein, wenn wir die ersten Träume deuten. An Komplexität sind manche Träume kaum zu überbieten. Aber Stück für Stück können wir uns gezielt annähern. Es gibt Fragen, die uns dabei helfen können:

  • Achte auf die Gefühle, die du während des Traumes hattest – Wie waren Sie?
  • Sei dir deiner momentanen Lebenssituation bewusst – Inwieweit bezieht sich der Traum darauf?
  • Erlebte ich den Traum aus der Innen- oder Außenperspektive?
  • Reagiere oder agiere ich?
  • Werden Ängste und Sehnsüchte betont?
  • Warum träume ich gerade jetzt diesen Trauminhalt?
  • Konnte ich Symbole erkennen die mir bekannt und unbekannt sind?
  • Welche Symbole davon könnten für Teile meiner Persönlichkeit stehen?
  • Was war real und was ist Fiktion?
  • Während ich darüber Nachdenke – Was empfinde ich da?
  • Was lösen diese Gefühle aus?
  • Was hatte ich für Gefühle während des Traumes?

Diese sind die wichtigsten Fragen, mit denen man eine eigene profunde Traumdeutung anstellen kann. Die Antworten auf die Fragen sucht man genauso in seinem eigenen Inneren wie die Bedeutung der Traumsymbole. Noch einmal kann man sagen, dass es keine Nachschlagewerke dafür gibt, da alle Bedeutungen individuell ausfallen können und von Mensch zu Mensch unterschiedlich sind. Sich nach der Situation richten, nach der Persönlichkeit.

Quell der Erkenntnis

Traumdeutung als Selbsterkenntnis

Traumdeutung – Der richtige Weg zur Selbsterkenntnis

Wenn wir nach und nach eine passende Deutungsweise für uns gefunden haben, so bleibt die Frage: Was stellen wir mit den Ergebnissen an? Die Sammlung der Deutungen kann man auch als Psychogramm bezeichnen. Es bietet uns Einblicke in die eigene Psyche, offenbart uns Ängste und Sehnsüchte, die uns vielleicht gar nicht bewusst sind. Das Unterbewusstsein benutzt den Traum, um uns aufzuzeigen, was in Ordnung ist, aber noch viel deutlicher, was sich ändern muss.

Erkennen wir im Traum eine Sehnsucht, ein Ziel, das man unbedingt erreichen möchte, dann sollte man auch ein wenig seine Entscheidungen in diese Richtung steuern. Die Basis für ein glücklicheres Leben kann schon mit der Änderung unserer Verhaltensweisen geschaffen werden. Träumen wir von einem sauberen Haus, so kann es bedeuten, dass wir emotional ausmisten sollten und uns Stück für Stück von unbefriedigenden Altlasten trennen sollten.

Träumen wir von unseren Ängsten, ist die Suche nach den Ursachen unabdingbar. Verlustängste im Traum sind ein Indikator dafür, dass wir mit dem Partner oder dem möglichen Partner ein offenes Gespräch führen sollten, um Klarheit zu schaffen, um den Druck von uns selbst zu nehmen, der eine Barriere aufbaut, eine Mauer zu unserem inneren Glück. Probleme können so schneller beseitigt werden und Lösungsansätze können im Traum erkannt werden.

Auch wenn man verspürt, dass man im Traum gestresst ist, einen ständigen Druck empfindet, könnte dass ein Zeichen für das Arbeitsumfeld sein, das uns nicht gut tut. Hier können wir uns damit beschäftigen uns umzuorientieren oder klärende Gespräche mit Kollegen oder Vorgesetzten zu führen.

Der Traum wird zu deiner Geheimwaffe

Alles in Allem lernen wir uns durch unsere Träume besser kennen. Und je länger wir uns damit beschäftigen, umso leichter wird uns unser Alltag fallen. Es wird leichter mit alltäglichen Problemen umzugehen und wir werden innerlich entspannter. Selbst unsere Träume können glücklicher und fröhlicher werden, sodass wir Raum schaffen für den inneren Frieden.

Wenn wir uns auf das Experiment einlassen, einmal den Versuch wagen, uns selbst besser kennenzulernen, fernab von jeglicher Ablenkung, dann werden wir erkennen, dass es oft nur das Wirrwarr von nicht identifizierbaren Gefühlen ist, das uns davon abhält, eine Lösung zu finden.

Ordnung in seine Träume zu bringen bedeutet, über sich selbst bewusst zu werden. Letztendlich können wir alle unseren Weg zum Glück leichter finden, wenn wir auf den richtigen Pfad einlenken. Ein Versuch ist es allemal wert!

 

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