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Ein Klartraum schickt unser träumendes ICH auf Seelenreise

Luzide Träume

Im luziden Traum begibt sich der Klarträumende auf Seelenreise

Wenn Sie Ihre Träume besonders real wahrnehmen und das Gefühl haben Sie beeinflussen Ihre Bewegungen und Taten im Traum aktiv, sind Sie möglicherweise ein Klarträumer. Wissenschaftlich ist das sogenannte Klarträumen „Luzides Träumen“, nachgewiesen. 

Es gibt Anzeichen, die den Klartraum definieren. Genau wie den Wachzustand, erlebt der Klarträumende seine Träume mit allen Sinnen. Er ist sich bewusst, dass er träumt und er kann ebenso bewusst die Handlung im Traum beeinflussen.

Der Klarträumende weiß im Traum, dass es physikalische Gesetze gibt, die er durch seinen Willen nicht außer Kraft setzen kann. Phänomene treten in einem Klartraum eher selten auf. Der Träumende ist in der Lage Traumhandlungen zu beeinflussen und sogar regelrecht zu steuern. Doch nicht immer ist der Trauminhalt im Klartraum deutlich. Manchmal ist das Geschehene verschwommen, in anderen Fällen sind die Sinne geschärft und der Traum wird sehr klar wahrgenommen.

Grundsätzlich sind luzide Träume in jeder Schlafphase möglich. Laut wissenschaftlichen Untersuchungen ist Klarträumen im REM-Schlaf jedoch eindeutiger nachweisbar. Auch kommt es vor, dass der Träumende glaubt aufgewacht zu sein und sich dennoch im Klartraum befindet. Das wird „Falsches Erwachen“ genannt. Klarträume sind aufgrund ihrer Seltenheit etwas Besonderes. In spiritueller Hinsicht sind Klarträume Seelenreisen. Seelen begeben sich auf übersinnliche Reisen, die ihnen in der Realität verwehrt bleiben.


Klarträumen lernen …

Den luzide Zustand im Traum kann man erreichen, wenn bestimmte Gehirnbereiche aktiv sind, die normalerweise im Schlaf deaktiviert sind. Wenn wir im Schlafmodus sind, fährt unser Körper bestimmte Funktionen herunter. Er regeneriert sich und verarbeitet die physischen und psychischen Einflüsse des Tages. Auch unser Gehirn fährt teilweise herunter. So sind in der Tiefschlafphase die Bereiche für visuelles Denken und Gefühle aktiviert, während das logische und abstrakte Denkvermögen normalerweise schlummert.

Der Klarträumende schafft es diesen Schlummerzustand im Traum aufzuheben und all seine Hirnareale zu nutzen. Dadurch kann er den Klartraum in bestimmte Bahnen lenken und Dinge ausprobieren. Sein reales Ich traut sich nicht heran. Er kann Gespräche führen, die ihm in der Wirklichkeit schwerfallen.

In Klarträumen entfallen die selbstauferlegten Grenzen der Realität

Klarträumende

Klarträumende sind in der Lage die Erinnerung an ihre Träume auch im wachen Zustand zu bewahren

Menschen, die häufig Déjà-Vus erleben oder Zufälle wahrnehmen, sind "geeigneter" für Klarträume als Jene, deren Bewusstsein nicht geschärft ist.

Klarträumen kann man lernen und trainieren.

Die wichtigste Grundlage zum Erreichen des luziden Zustandes ist die Erinnerung an einen Traum. Sie lässt sich am besten trainieren wenn unmittelbar nach dem Aufwachen alle präsenten Details notiert werden. Wichtig ist, dass man zwischen dem Träumen und der Niederschrift seiner Traumerinnerungen keine Zeit verstreichen lässt. Das Gehirn wird nicht mit neuen Informationen gespeist und die Eindrücke des Traumes verblassen nicht. In der Regel wissen Normalträumende nach ein paar Stunden Nichts mehr von dem, was ihnen im Traum wiederfahren ist. Klarträumende bewahren ihre Traumerinnerungen als wären es Reale.


Klarträumen hilft unserem realen ICH...

...im Leben besser zurecht zu kommen. Ein gesundes Schlafverhalten ist für Klarträume unabdingbar. Klarträumen kann hilfreich zum Lindern wiederkehrender Albträume sein. Ein höheres Bewusstsein hilft dem Betroffenen seinen Albtraum wissentlich als Traum zu sehen und die Angst loszuwerden. Menschen die unter Nervosität und Ängsten leiden, diese bekämpfen, indem sie sich in Klarträumen bewusst kritischen Situationen stellen, berichten von Erfolgen.

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