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Traumsymbol Erde

Das Element Erde als Traumsymbol 

Traumsymbol Erde

Feuer, Erde, Luft und Wasser sind die Grundbausteine unseres Lebens. Wenn wir von ihnen träumen, geht es auf der inneren, seelischen Ebene um grundlegende Bedürfnisse.

  • Feuer – Individuale Energie der Lebenskraft
  • Erde – Wirksame Energie des Handelns
  • Luft – Kollektive Energie der Gedanken
  • Wasser  Fließende Energie der Gefühle

Nachdem wir in den letzten Wochen des Sommers eine gute Portion inneres und äußeres Feuer (Hitze) haben auftanken können – Wenden wir uns nun dem Element ERDE in der Traumsymbolik zu. 

Erde – Wirksame Energie des Handelns

Mit dem Element Erde sind wir am stärksten verbunden.

Dieses Element ist konkreter, materieller und körperlicher als die anderen Elemente. Unser ganzes Leben lang sind wir von materiellen Komponenten des Erdelements umgeben, von Land und Gebäuden, von Strukturen, von Geld und Besitztümern – von der Natur und von dem, was wir durch unser Handeln erschaffen und erwirkt haben.

Die Erde, das Element der Solidität, ist unsere Mutter und unser Fundament. Sie trägt alles Leben, stellt jedem seine entsprechende Nahrung zur Verfügung. Was wir in ihren dunklen Schoß als Saat hineinlegen, treibt Wurzeln und keimt, bricht schließlich die Scholle auf und reckt sich dem Licht entgegen. Das Wachstum, an dem auch die anderen Elemente in organischer Solidarität mitwirken, geht weiter bis zur Blüte und Frucht. Sobald die Früchte reif sind, können sie geerntet werden und stehen der Gemeinschaft als Nahrung zur Verfügung.

Unser Traumgarten – Paradies oder Dschungel?


Am Traumsymbol Erde können wir erkennen, wie es um die Pflege und Kultivierung unseres inneren Lebens bestellt ist. Beim Erdelement geht es immer um notwendiges, praktisches und wirkungsvolles Handeln, das sichtbare Ergebnisse zeigt. So zeigt der Zustand unseres Traumgartens an, ob wir uns als Seelengärtner bewährt haben. Ein verwilderter Garten zeigt, dass wir die Kultivierung unserer inneren Landschaft vernachlässigt haben. Den Seelengarten in Ordnung zu halten, erfordert Geduld, Ausdauer und regelmäßige Pflege. Diese sind wir nur bereit zu entwickeln, wenn wir uns auch für das Seelenleben verantwortlich fühlen.

Traumsymbol Erde

Die Natur erdet uns Menschen und hat einen bedeutenden Wert in der Traumdeutung 

Den Acker bearbeiten

Wo es um die Bearbeitung des Erdbodens geht, treffen wir auf die Symbole des Ackerbaus und der Gartenbearbeitung, den Pflug, den Grabstock, Hacke und Harke oder den Kultivator. Damit bearbeiten wir unser inneres Feld. Der Acker oder das Land in uns ist ein Übungsfeld für den in der Ausbildung befindlichen Sämann oder Seelengärtner.

Die Erde ist eigentlich ein Ausbildungsort für Götter und Göttinnen, für den göttlichen Sämann und die Gärtnerin in uns. Wir lernen auf der Erde den verantwortungsvollen Umgang mit unserer Schöpferkraft nach dem Gesetz von Ursache und Wirkung (Karma). Wir ernten, was wir gesät haben.

Wir probieren verschiedene Verhaltens- und Handlungsweisen aus und erfahren, welche Früchte (Auswirkungen) sie bringen. Die innere Traum-Landschaft zeigt uns, was wir durch unser Handeln erschaffen haben. Auf dem Acker sammeln wir Lebenserfahrungen. Wo wir also vom Feld träumen, denken wir gleich an unser Wirkungsfeld und an das Gesetz von Ursache und Wirkung.

Beim Bild des Ackers erinnern wir uns an das mühsame „Abrackern“ und „Beackern“ einer Angelegenheit, um Ergebnisse zu erzielen und Erfahrungen zu sammeln. Der Traum zeigt uns, ob diese Arbeit gesund oder ungesund ist. 

Straße wegen Erdarbeiten gesperrt

Manchmal träumen wir von Erdbewegungen, von Bau- und Ausbesserungsarbeiten, die unseren gewohnten Tagesablauf unterbrechen. Dann könnte es sein, dass wir in Gewohntem und Traditionellem zu stark verhaftet sind und wir uns um Veränderungen kümmern sollten. Wir träumen zum Beispiel, dass abschüssige Flächen geebnet, alte Schichten umgegraben, und Erdwälle abgetragen werden. Wir legen Wege, Beete und Kanäle an. Manchmal wird uns eine vertrocknete Blume, eine zertrampelte Wiese oder ein verwahrlostes Tier gezeigt. Von Zeit zu Zeit müssen wuchernde Triebe beschnitten und gewöhnliche Arten veredelt werden. Für all diese aufgezeigten Zustände sind wir verantwortlich.

Nach den Wurzeln graben

Wenn wir im Traum graben, suchen wir nach unseren Wurzeln. Wir wollen wissen, woher wir kommen, warum wir so sind, wie wir sind. Dabei stoßen dabei auf Verborgenes, Verdrängtes und Geheimes, auf Kindheits- und Jugenderinnerungen, im Keller, in Höhlen, Gräben und Nischen. Im finsteren Dickicht und Schutz des Waldes entdecken wir Höhlen und Verstecke, treffen unbekannte Wesen und beobachten seltsame Rituale. In der Tiefe und Dunkelheit einer Höhle finden wir einen leuchtenden Knochen oder andere Kostbarkeiten, die nur mit viel Anstrengung und Hilfe von anderen herausgeschafft werden kann. Oder es leuchtet eine Blume auf, es findet sich eine Geldbörse, ein Buch.

Geburt und Durchbruch

Ein freudiges Ereignis im Traum ist der Moment, wo etwas Neues die Erde durchbricht. Eines Tages gibt es bei jedem dieses innere Geburtserlebnis. Der Schoß der Erde öffnet sich. Das Ergebnis eines Wachstumsprozesses, der lange Zeit im Dunkeln (Unbewussten) verborgen und geschützt war, wird als neuer Spross sichtbar. Eine neue Kraft bricht hervor: Ein weißes Ei oder ein weißer Pilz bricht durch die grüne oder schwarze Erde hervor, eine Pflanze, eine Blume. Vor unseren Augen wächst plötzlich ein Berg oder eine Pyramide in die Höhe oder der Berg ist über Nacht gewachsen und zeigt sich morgens beim Blick aus dem Traumfenster. Hände wachsen aus dem Boden und winken uns zu. Vielleicht haben sie konkrete Handlungsanweisungen für uns. Ein grünender Rosenstock mit rosa Blüten wächst über Nacht empor. Die Schmerzen des Wachstums, der Wehen und der Geburt sind vergessen, unsere Geduld und unsere Mühe haben sich gelohnt.

Geschenke der Erde

Die Gaben von Mutter Erde bereichern unser Leben, erden und unterstützen uns, den Einzelnen wie die Gemeinschaft. Auch wir selbst sind im Traum oft mütterliche Trostspender, sind für andere Lebewesen da, helfen uns gegenseitig bei der Bestellung des Feldes. Wenn wir Hilfe nötig haben, erhalten wir sie durch dienstbare Erdgeister, Gnome, Feen und Elfen oder kleine Männchen mit Zipfelmützen. Dinge, Blumen und Bäume sprechen plötzlich zu uns und offenbaren uns geheimnisvolle Inhalte. Innere planetare Entwicklungsstufen offenbaren sich über Farben, Metalle und Steine im Traum. Zu besonderen Zeiten hören wir auch die tiefe Stimme von Mutter Erde, unserer Urmutter und Urahnin, wenn sie uns ruft, uns Namen und Geheimnisse mitteilt oder uns konkret um bewusste Mitarbeit bittet.

Traumsymbol Erde

Welche Fragen wirft das Traumsymbol Erde auf? 

Fragen zum Traumsymbol Erde

  • Aus welchem Material und in welchem Zustand ist der Boden (Fußboden, Teppich, Stein, Sand, Wüste, Holz, Wiese, Sumpf)?
  • Welche Farbe hat die Erde/der Boden?
  • Auf welchem Boden stehe ich (eben/schräg)? Was ist meine Grundlage?
  • Wo liege ich schief, komme ins Rutschen?
  • Was gibt mir Halt / Sicherheit?
  • Erlebe ich die Erde in ihrer Höhe (Berg) oder Tiefe (Tal, Höhle)?
  • In welchem Zustand sind Pflanzen, Blumen, Bäume (blühend, vertrocknet, welche Farbe, welche Jahreszeit)?
  • Welche Bodenschätze (Metalle, Edelsteine) werden mir gezeigt?
  • In welchem Zustand sind die Tiere (gepflegt, verwahrlost, frei, eingesperrt)?
  • In welchem Zustand ist mein Seelen-Haus und wie ist es eingerichtet (alt-neu, hell-dunkel, solide, leer, vollgestopft)?
  • Wie sieht das Land, die Landschaft, der Garten, das Feld aus (kultiviert, wild, geordnet, bewohnt, Gebirge, Stadt)?
  • Wie erlebe ich die Vorgänge von Säen, Keimen, Wachstum, Pflege und Ernte?
  • Welche Früchte ernte ich (unter/über der Erde, Baumfrüchte, Beeren, welche Farbe)?

Wie innen – So außen und umgekehrt

Die Landschaft im Traum gibt Auskunft über unseren inneren Zustand.

Grünt und blüht es hier oder ist der Boden eher steinig und karg? Erforschen wir die Höhen oder Tiefen der Erde? Beim inneren Zustand der Wüste sind wir ganz auf uns allein gestellt, leben nur von inneren Ressourcen. Sumpf und Schlamm zeigen, dass wir in emotionalen Schwierigkeiten stecken (versumpfen). Hier kann manch einem der Rat gegeben werden, Erde zu essen, das heißt, sich mehr den irdischen, praktischen Aufgaben zuzuwenden.

Die Träume von der Erde, der Materie und der alchemistischen Arbeit mit unserem Seelenstoff geben uns Kraft, Halt und ein solides Selbstwertgefühl. Sie bestätigen unsere innere Freude am Tun trotz aller äußern Mühen. Indem sie uns die einzelnen Stufen und Ergebnisse unseres Wirkens spiegeln, erfüllen sie uns mit SINN.

Wir lernen den verantwortungsvollen Umgang mit der Realität, der Zeit, dem Körper, der Materie, den Gaben und Ressourcen der Erde.

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