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Traumsymbol Luft

Luft – Kollektive Gedankenenergie

Aufsteigen in den höchsten Luftraum...

…frei sein wie ein Adler, den großen Überblick haben, überall hinfliegen können! Es ist möglich – im Traum und in Gedanken, auf der Ebene des Geistes.

Das Element Luft ist eine soziale und kollektive Energie, die weder Grenzen kennt noch Unterschiede bei den atmenden Lebewesen macht. Alle Menschen atmen die gleiche Luft und sind über die Luft, den Wind und den Atem auf einer feinstofflichen Ebene miteinander verbunden. In der Luft und durch die Luft erfahren wir die Einheit im Raum mit allem, was ist.

Gedanken füllen den Luftraum

Atmen und Denken sind miteinander verbunden. Bei Aufregung und chaotischem hin und her Denken wird der Atem flach und kurz. Wenn wir erst einmal „tief Luft holen“ und unser Problem für einen Moment loslassen, beruhigt sich der Geist und das Denken wird wieder klar. Für das gemeinschaftliche Leben und eine gesunde Kommunikation ist saubere, klare Luft eine Grundvoraussetzung. Gesunde und gute Luft entspricht einem offenen, vorurteilslosen Denken. Wahre Gemeinschaft ist nur da möglich, wo es keine Hintergedanken, keine Parteien- und Cliquenwirtschaft und kein Misstrauen gibt.

Fragen zum Traumsymbol Luft

  • Warum träume ich jetzt von Luft?
  • Was erhebt sich im Traum, steigt auf, verleiht mir Auftrieb?
  • Was liegt in der Luft, wie ist die Atmosphäre, der Duft (stickig, anrüchig, brenzlig, Spannung)?
  • In welcher Verbindung stehen die Dinge/Personen im Traum?
  • An welchem Ort, in welchem Zustand sind die Vögel?
  • Um welchen Vogel handelt es sich (Nacht-, Tag-, Zugvogel)?
  • Wie ist es um die Freiheit und Wesensgleichheit der Lebewesen bestellt?
  • Was wird durch den Wind, die Luft bewegt?
  • Wofür brauche ich einen langen Atem?
  • Was brauche ich für die Verbindung mit anderen?
  • Welche Gedanken fallen mir ein, fliegen mir zu, erheben mich?


Wenn wir uns in die Lüfte erheben, fühlen wir Freiheit

Ist die Luft rein oder ist die Luft raus?

Gibt es im Traum Hinweise auf stickige, verbrauchte und dicke Luft? Dann wird es Zeit, das Fenster zu öffnen und die abgestandenen, verbrauchten Denkgewohnheiten zu ändern. Gedanken von Habgier, Macht, Neid verpesten die Umwelt und jede Beziehung. Wir haben nur diese eine Welt, diesen einen Luftraum – und er ist für alle gleichermaßen lebensnotwendig. Die äußere Welt ist unsere Schöpfung, der Ausdruck und die Auswirkung unseres Denkens, Fühlens und Handelns.

Es gibt auch Träume, die uns eine falsche Lebens- und Denkweise mit gefährlichen Konsequenzen vor Augen führen. Wenn uns im Traum die Luft ausgeht, kommen wir in große seelische Not oder es kündigt sich eine Krankheit an. Wem die Luft ausgeht, der tut gut daran, langsamer zu treten und sich seelisch und geistig weit zu öffnen.

Recht häufig sind die Träume, in denen wir zu wenig Luft im Reifen haben. Manchmal sind gar alle vier Reifen des Autos platt. Ähnlich „platt“, flach, unerfüllt und leer sieht es in uns aus. Uns fehlen dann belebende und inspirierende Gedanken, der wieder belebende und frische Austausch mit Menschen, ein Tapetenwechsel oder einfach nur mehr Bewegung.

Das Prinzip der Ziehharmonika

In einem Traum sehe ich ein viel zu eng gewickeltes Baby, eingezwängt in mumienähnliche weiße Bandagen. Beim Lösen der Bandagen zieht gleich neue Luft (Lebenskraft) in die Ärmchen ein, die sich wie eine Ziehharmonika entfalten. Ja, die Ziehharmonika – auch Quetsche, Quetschkommode oder Quetschebüggel genannt – ist ein treffendes Symbol für den Vorgang des Aus- und Einatmens, ebenso der Dudelsack, die Blas- und Flöteninstrumente.

Aus dem letzten Loch pfeifen

Einmal pfeife ich sogar „aus dem letzten Loch“, als ich im Traum den Ton des tiefen „C“ auf der Blockflöte nicht greifen kann. Das Loch ist zu groß für meinen kleinen Finger. Ich erkenne die Blockflöte mit den sieben Öffnungen für den durchströmenden Atem als ein Symbol des inneren Wirbelsäulenkanals mit den sieben Chakren: Aus dieser Sichtweise ergibt sich ein „Energieloch“, das heißt ein Energiedefizit im untersten Chakra – ein Mangel an Vitamin C. Das habe ich für mich herausgefunden.

Es liegt was in der Luft

Viele Redensarten kreisen um die Luft, die ja nicht zu sehen und zu greifen ist – dafür aber zu riechen und zu fühlen. Wir nehmen auf subtile Art die Gedankenschwingungen der anderen Menschen oder der Atmosphäre wahr, haben Vorahnungen, fühlen die spannungsgeladene Luft wie vor einem Gewitter und denken: „Es liegt was in der Luft“, „es herrscht dicke Luft“ oder „die Luft ist zum Schneiden dick“. Was in der Luft liegt, kann sich störend und disharmonisch auswirken, es kann „anstecken“ und eine schlechte Schwingung verbreiten. Wir riechen das drohende Unheil, den Streit oder die heftige Auseinandersetzung, suchen das Weite oder stellen uns darauf ein.
Es kann aber auch der Duft von etwas Zartem, Süßen und Lieblichen in der Luft liegen, ein Hauch von etwas Zukünftigem, das unser Herz höher schlagen lässt.

Gefährliche, hochexplosive Luft

Der Traum zeigt uns die schlechte Luft und den angestauten alten Gedankenmief in unserem Kopf ganz unverblümt in eindeutigen Bildern: verpestete und rauchige Luft, an denen wir zu ersticken drohen… vergiftete, explosive Luft, die sich sehr schnell entzünden kann.

Wir bekommen keine Luft mehr, ringen nach Atem und können uns sogar an schlechten Gedanken anderer anstecken und entzünden. Wir müssen uns dann auf irgendeine Art „Luft verschaffen“, uns öffnen, ausdehnen und bewegen, damit frische Luft einströmen kann. Oder wir machen uns im Traum auf die Suche nach der Störquelle, etwa einer undichten Leitung, einem stinkenden Mülleimer, einem verbrannten Essen auf der Herdplatte. Wenn das Feuer nicht kontrollierter Leidenschaften und Triebe mit vergifteten Gedanken (Luft) zusammentrifft, kann es gefährlich werden und zu Explosionen kommen. Dann können wir auch von einer Bombe träumen… Auch das Element Wasser, unsere Gefühlswelt, kann durch schlechte Gedanken verunreinigt werden.

Alle Enten fliegen hoch!

Was wir „aus der Luft greifen“, klingt höchst unwahrscheinlich und kann das  Hirngespinst oder Luftschloss eines Fantasten, aber auch die Eingebung eines kreativen Träumers sein.
Achten wir in unseren Träumen auf alle hochfliegenden Dinge – es können unsere hochfliegenden Pläne für die Zukunft sein, eine bevorstehende Reise, eine Hochzeit, ein Berufswechsel, ein Buch, das wir schreiben wollen. Die Dinge, die nach oben streben, bringen uns Leichtigkeit und Freude, helfen uns, die Schwerkraft zu überwinden.

AbstürzenTiefer Fall im Traum...Was bedeutet ein solcher Absturz?

Bei den hochfliegenden Dingen haben wir zu prüfen, ob es sich um kreative Pläne, soziale Projekte und höhere Ideale handelt, oder ob es sich um aufgeblasene Ego-Ballons und Seifenblasen handelt, die schon bald wieder platzen. An den hochfliegenden Dingen und Personen im Traum erkennen wir unsere Gesinnung und Geisteshaltung. Was hochfliegt, können Gedanken, Gefühle und Stimmungen sein. Wir können gehobener Stimmung (‚high’) sein, uns fühlen wie „im siebten Himmel“ oder wir täuschen nur „Erhabenheit“ vor, sind in Wahrheit „überheblich“ und flüchten in die Höhe, um nicht mit unseren Ängsten und Schattenseiten konfrontiert zu werden. Wir können uns an etwas „hochschaukeln“ – positiv und negativ.

Absturz aus der Höhe

Was aus der Luft auf uns herabstürzt, sind die Angriffe und Attentate unserer eigenen Gedanken und geistigen Einstellungen. Stürzt ein Flugzeug ab, sind wir vielleicht zu weit gegangen in unseren Gedanken, haben uns im Macht- und Höhenrausch zu sehr von der Realität und den praktischen Aufgaben entfernt. Unsere Träume und Illusionen zerschellen am Boden.

Keiner kann ständig „auf der Höhe“ oder immer „obenauf“ sein. Auch ein Vogel bleibt niemals nur in der Luft. Er hat sein Nest unten auf der Erde. Oft sind auch übertriebene Erwartungen und eigener Erfolgszwang die Ursache von Flugträumen. Oder es liegt ein Erwartungsdruck von Seiten der Umwelt vor (Eltern, Arbeitgeber), dass man es zu etwas „Höherem“ bringen müsse, dass man wie eine Erfolgsrakete hochzuschießen habe.

Vögel – Gedanken und geistige Kräfte

Das Traumsymbol Vogel bedeutet kreative, geistige Kräfte, die sich über den persönlichen Bereich erheben und hoch hinaufsteigen. Wir haben als Mensch ein Bedürfnis nach Höhenflügen, nach beflügelnden und inspirierenden Gedanken. Wir wollen uns von der Erde lösen und über die Welt des Persönlichen erheben. Oder es ist notwendig, sich einen Überblick aus der Vogelperspektive zu verschaffen. Ein Vogel benötigt Freiheit, um fliegen zu können. Ein verletzter, eingesperrter oder gar verhungerter Vogel im Traum weist auf einen verletzenden, ausweglosen oder gar Leben vernichtenden Gedanken hin. Der Zustand eines Traum-Vogels gibt einen Hinweis auf unsere momentanen Gedanken.

Die positiven Aspekte der Luft liegen in der kreativen Gedankenkraft, der unendlichen Freiheit, Ungebundenheit und Losgelöstheit. Leicht und schwerelos wie eine Feder sein, die Leichtigkeit des Seins und die Verbundenheit mit allen Wesen erfahren, mit dem Wind, den Blättern und den Schmetterlingen tanzen. In diesem Zusammenhang kann der Vogel auch ein Symbol für die Seele selbst sein, die sich frei, unbeschwert und ohne irdische Anhaftungen in die Luft erhebt. Der Vogel ist auch immer ein Bote aus der geistigen Welt

Einen Vogel haben

Manchmal sind die Gedanken (Vögel) müde, sie werden misshandelt… oder es fehlt ihnen die Möglichkeit, in der Brutwärme der Seele (ihres Nestes) heranzuwachsen. Und manchmal haben wir tatsächlich einen Vogel, wenn im Traum ein einzelner Vogel in einem Zimmer oder im Oberstübchen herumfliegt, ohne einen Ausweg zu finden, vielleicht sich selbst noch verletzt… Dieses Bild kann unsere ausweglosen Gedanken zeigen, die immer um dasselbe Thema kreisen.
In den erhebenden Träumen mit Vögeln empfinden wir Freude, Liebe und Dankbarkeit. Unsere Seele jubiliert und schwingt sich auf, wir fühlen neue Lebens- und Geisteskräfte in uns, sind inspiriert. Wir schwingen uns mit Taube, Adler oder Falke in die Höhe, erhalten aus der Vogelperspektive einen Überblick über unsere gegenwärtige Situation oder ein bestimmtes Problem. Wir fühlen uns leicht und erleichtert.

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