Heute schon einen Blick in die Zukunft erhascht?
 
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Geld leihen - ein Freundschaftsdienst oder das Ende einer Freundschaft?


Bei Geld hört die Freundschaft auf - sagt man. Ist das so? Es ist nicht leicht, Familienmitgliedern oder Freunden die Bitte nach einem „Kredit“ zu verwehren. Noch schwieriger ist es aber, sie aber das Zurückzahlen zu erinnern. Der Bittende ist auch in einer unangenehmen Position. Die meisten fragen wohl nicht gerne nach Unterstützung dieser Art.
Ebenso sicher ist, dass solche Dinge eine grosse Belastung werden können. Ob nur Familienbande oder Freundschaften dadurch strapaziert werden spielt wohl keine Rolle.
Das Sprichwort „Leihen und Borgen bringt Sorgen“ sagt viel aus.
Wir möchten uns diesem Thema einmal widmen und haben interessante Beiträge von Kunden und Beratern gesammelt. die wir hier veröffentlichen werden.
Gerne auch Ihren Beitrag dazu, wenn Sie uns etwas schreiben wollen.

 
Astrologen sprechen auch von “Geldtage”

Geld Leihen und Borgen


Da gibt es bestimmt Tage an denen man kein Geld verleihen sollte, und welche an denen man kein Geld ausleihen sollte. Dazu wissen unsere Astrologe mehr, fragen Sie bei Interesse gerne mal nach.


Wenn Sie jemandem aber nun doch aus der Patsche helfen wollen, schauen Sie sich ein paar Tipps von uns zum Thema „Geld verleihen“ an. Es sollte wirklich gut überlegt sein. Mit ein paar Fragen kann man eine Entscheidung noch mal überdenken. So und so.


    •    Warum hat der Betroffene finanzielle Probleme?
    •    Wird das Geld für die Familie gebraucht?
    •    Ist die geplante Anschaffung Luxus oder wirklich notwendig?
    •    Wann bekomme ich das Geld zurück?
    •    Kommt er öfter mit dieser Bitte.

Wenn Sie einen Rat brauchen, können Sie sich auch vertrauensvoll an unsere Berater wenden. Das Thema Finanzen ist von einigen Beratern das Spezialgebiet.

Erfahrungsberichte und Meinungen zum Thema "Geld verleihen" schliessen sich an.

Gerne auch Ihren Beitrag :

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Geld Leihen zerstörte Freundschaft

Ein Beitrag von Topberaterin Anadi

Top - Beraterin Anadi


Ich möchte auch zu diesem Thema etwas schreiben.
Ich selbst hatte eine Bekannte, die mir sehr am Herzen lag.
Sie konnte leider nicht mit Geld umgehen.
Aus Liebe zu ihr habe ich ihr sehr oft Geld geliehen.
 
Ich habe in meinem Leben sehr viel gearbeitet und mein Geld zusammengehalten und nicht über meine Verhältnisse gelebt.
 
Diese Frau legte jedoch sehr viel Wert auf Schmuck und ganz allgemein auf ihr Äusseres.
Die Anschaffungen, die sie machte waren für mich eindeutig sinnlose Ausgaben.
Eine unangenehme Situation entstand. Thema war immer wieder Geld.
 
Natürlich fiel es mir  schwerer zu mahnen und zu erinnern, dass zurückgegeben werden muss, was ich ihr geliehen habe.
Es kostet viel Überwindung, bei einem lieben Menschen den man mochte freundlich einzuklagen, was einem zusteht.
 
Grundsätzlich verleihe ich nur eine kleine Summen, aber wenn ich mir das zusammen rechne ist es viel geworden.
 
Ich konnte damit nicht leben, so immer am Limit.
Aber durch meine  Arbeit kam ja wieder  Geld  rein. Ich verzichtete  sogar auf einiges in der Freizeit, das mich glücklich gemacht hätte.


Eines Tages wurde ich krank, verbrachte viel Zeit im Krankenhaus.

Meine Bekannte besuchte mich kaum, die  Kommunikation wurde immer weniger.
 
Ich verlor meine Arbeit und das Geld wurde auch bei mir knapp.
 
Die Bekannte, von der ich glaubte, es sei eine Freundin liess mich allein.
 
Dann kam was kommen musste, bei einer freundlichen Erinnerung an die offenen Rückzahlungen wurde die Freundschaft beendet mit der Bemerkung: "Stell dich nicht so an, das kannst du wohl verkraften!"
Soviel Bosheit lässt mich nicht schlafen.


Heute weiss ich, wenn du den Charakter eines Menschen erkennen willst, so gib ihm Geld.
 
Ich bin der Meinung, dass finanzielle Angelegenheiten häufig zum Streit führen und auch befreundete oder kooperierende Menschen entzweien können.
 
Herzliche Grüße
Anadi

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Von den Gefahren und 'Nebenwirkungen' beim Geldleihen

Ein Beitrag von Kunde105488


Zählen auch Sie zu denjenigen, die sich vorgenommen haben, sich niemals und unter keinen Umständen Geld zu leihen? Oder gehören Sie eher in die Kategorie Mensch, die das Ganze eher locker sehen und lieber den Moment genießen? Und wenn dafür eine kleine Leihgabe hier und da erforderlich ist, sei’s drum?! Nun, ich gehöre zu der ersten Gruppe und für mich geht es hier um eine Frage der Ehre und der Unabhängigkeit. Doch dass uns leider das Leben zuweilen recht böse mitspielt und dass wir dann genötigt sind, selbst unsere heiligsten Prinzipen buchstäblich über Bord zu werfen, das ist ein Gesichtspunkt, welcher neben anderen Aspekten in den folgenden Zeilen angesprochen werden soll.


Das liebe Geld – Machtmittel oder lebenserhaltendes Werkzeug?

Natürlich stellt sich diese Frage nicht, wenn man genug Geld auf dem Konto oder in der Tasche hat. Wenn es daran hapert, ist es jedoch sicherlich ganz normal, dass man über eventuelle Extremzustände und deren Lösungen nachdenkt. Ich gehöre zu den Menschen, die versuchen, erst gar nicht in die Lage der finanziellen Abhängigkeit zu kommen. Vielleicht liegt es an meiner aus Ostpreußen stammenden Großmutter, die noch ihre spärlichen Habseligkeiten im Strumpf versteckte, weil sie partout niemandem traute und ganz auf Freiheit und Unabhängigkeit setzte, vielleicht auch daran, dass ich bereits in jungen Jahren feststellen musste, welche Macht das Geld über Menschen haben kann. Doch eigentlich war es nicht wirklich der Besitz von Geld, sondern der Mangel daran und der Wunsch, sich trotzdem keine Blöße zu geben und vor der Außenwelt als vermögend zu erscheinen.

Geld ist nicht Alles

So habe ich unzählige Menschen getroffen, die sich dem ‚schnöden Mammon‘ verschrieben und den Prophezeiungen gewiefter Werbekampagnen Glauben geschenkt haben, dass ihnen der Erwerb bestimmter Artikel die ersehnte Liebe und Zuneigung anderer einbringt. Infolgedessen hat sich ein großer Personenkreis in Unkosten gestürzt, um auf Raten einen Fernseher, Videorekorder, Computer oder andere in damaliger Zeit als Luxusgüter angesehene Produkte zu erwerben und somit ohne jegliche Wartezeit und offenbar unnötige Umwege glücklich zu werden. Leider war das Gegenteil der Fall. Denn die Kreditaufnahme bei der Bank oder das Leihen von Geld bei Freunden und Bekannten schien die vollständige Freude an den neuerworbenen Dingen zu mindern. Dass viele Artikel bereits vor der Zahlung der letzten Rate in die Brüche gingen, war ein weiterer Faktor, welcher nicht gerade für diese Form des Kreditkaufes sprach.

Die Qual der Wahl – Geld leihen oder elendig zugrunde gehen

Doch natürlich gab es auch die Abgebrühten, die sich keinerlei Sorgen über die Rückzahlung des Geldes machten. Ich gehöre definitiv nicht dazu. Meine persönliche Erfahrung ist, dass das Leihen von Geld vor allem im privaten Bereich schon fast automatisch in ein Machtspiel ausartet. Denn die scheinbar ‚großzügigen‘ Verleihenden scheinen nicht zu glauben, dass man selber am besten weiß, was man mit IHREM Geld anstellt. Und so versuchen sie, bei jeder Gelegenheit verhaltene und garantiert unerwünschte Ratschläge zu erteilen oder offene Belehrungen auszusprechen. Meine jüngste Begegnung mit dieser unschönen Verhaltensweise erfolgte nach einem Raubüberfall im Ausland, welcher mich im Nu ohne Aufenthaltsgenehmigung auf die Straßen einer asiatischen Metropole beförderte. Mir blieb also keine andere Wahl, als das Angebot neuer Bekannter, mir Geld zu leihen, anzunehmen. Heute bereue ich diesen Entschluss, gleichwohl ich alles bis auf den letzten Cent zurückgezahlt habe. Denn als Gegenleistung wurde von mir erwartet, mich zu ihrer Religion zu bekehren und den für mich auserwählten, schon recht ältlichen und ausgesprochen unansehnlichen Mann zu ehelichen.

Der Satz: drum prüfe, wer sich ewig bindet, hat für mich in dieser Zeit eine ganz neue Bedeutung erlangt. Denn wenn man sich irgendwo Geld leiht, kommt dies tatsächlich einer nur durch die Rückzahlung auflösbaren dauerhaften Verpflichtung gleich. Es gibt sie also, meines Erachtens, nicht, die großherzige Gabe ohne jegliche Konditionen.
Mein Ratschlag an Sie, werte Leserinnen und Leser, lautet dementsprechend: lassen Sie sich keinesfalls von trügerischen Versprechungen einfangen, sondern versuchen Sie, für eventuelle Notfälle vorzusorgen. Und wenn es dann doch mal turbulent zugeht und Sie keinen anderen Ausweg sehen, dann unterlassen Sie es nicht, bis ins kleinste Detail zu prüfen, an wen Sie sich da ‚ewig‘ binden!

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Mein Neffe hatte große finanzielle Probleme


Ich habe eine große Familie und einen seht guten Draht zu meinem 30 jährigen Neffen Tobias.
Als er Kind war, hatte ich ihn schon gewickelt und sein Leben mit großem Interesse begleitet.

Mit Begeisterung sah ich zu, wie er die Schule meisterte, eine Ausbildung als Koch absolvierte und dort später im Betrieb eine feste Anstellung bekam.


Sein Arbeitgeber hatte ein sehr gut gehendes und angesehenes Restaurant im Ort. Tobias war sehr tüchtig und bekam ein überdurchschnittliches Gehalt. Als er sich eine kleine Wohnung anmietete, war es für mich und meinem Mann kein Thema ihm beim Umzug behilflich zu sein.Wir freuten uns für ihn, dass er auf eigenen Füßen stand.
Irgendwann bat Tobias mich, ihm finanziell unter die Arme zu greifen, da er sich geldmäßig zu weit aus dem Fenster gelehnt hatte.


Meinem Mann und mir ging es finanziell gut und ich lieh meinem Neffen 2000 Euro.


Ich bekam von ihm monatlich einen kleinen Betrag zurück gezahlt. Alles lief bestens, bis Tobias mich irgendwann erneut bat, ihm finanziell zu helfen.
Er sagte mir, das er vor Monaten über einen Chat  ein junges Mädel in den USA kennen gelernt hatte. Sie schrieben sich täglich und er war sehr verliebt. Es ging auf Weihnachten zu und sie wollten zusammen sein.

Als Koch war in der Weihnachtszeit aber nicht an freie Tage oder Urlaub zu denken. Mein Neffe wollte seiner Liebsten einen Flug nach Deutschland schenken, da sie nicht das nötige Kleingeld für eine Reise hatte. Da er sich gerade ein anderes Auto gekauft hatte, fehlte ihm das Geld für das Ticket und ich lieh ihm erneut 700 Euro.
Von da an meldete sich Tobias nur noch sporadisch.

Ich schob es auf seinen harten Job und die neue Liebe. Als dann aber die vereinbarten Rückzahlungen seiner Schulden an mich nicht mehr pünktlich beglichen wurden, sprach ich ihn an. Mein Neffe vertröstete mich auf einen späteren Zeitpunkt.


Ich war nicht zwingend auf das Geld angewiesen, und vertraute ihm.

Als dann jedoch keinerlei Rückzahlungen von ihm kamen, besuchte ich ihn. Er sah müde und erschöpft aus. Ich merkte das ihn irgendwas bewegte. Wir sprachen über seinen Job, den er immer noch mit Leidenschaft machte. Als ich auf seine Freundin zu sprechen kam wurde Tobias sehr wehmütig und traurig. Er sagte mir das Jenny, so hieß seine Liebe, die geschenkte Reise platzen ließ. Das Geld hätte sie kurzfristig für eine weitere Fortbildung gebraucht. Mein Neffe berichtete mir, das er sie finanziell in diesen Dingen unterstützte, und Ihr schon öfter Geld in die USA transferiert hatte. Er beichtete mir ,das er sich in den letzten Monaten deswegen viel Geld von Freunden, und mir geliehen hatte. Sogar bei seinem Arbeitgeber hatte er Schulden. Er sah sehr traurig aus und meinte er wüsste nicht wie er das Geld zurückzahlen und weiterhin seine Freundin finanziell unterstützen sollte.
Tobias wusste das ich Karten legte und bat mich auf seine Beziehung zu schauen. Ich sagte ihm Dinge über seine Freundin die ich nicht wissen konnte. Ein Lächeln kam über sein Gesicht.

Die Ernüchterung bei ihm kam, als ich sah, das seine Internet Freundin ihn finanziell ausnutzte und den Betrug noch mit anderen Männerbekanntschaften beging.
Er schrieb seine Freundin an und teilte ihr mit, das er die finanzielle Unterstützung nicht mehr leisten könne und er sich freute wenn sie sich bald sehen würden.
Jenny meldete sich nicht zurück. Nie mehr hörte er irgend etwas von Ihr. Mein Neffe war völlig verzweifelt, glaubte er doch an eine große Liebe.
5100 Euro hatte er Ihr in den letzten  Monaten transferiert. Tobias weinte. Ich bot ihm an, die Schulden an seine Freunde und seinem Arbeitgeber abzulösen, mit der Auflage das er offen mit ihnen spricht.
Außerdem vereinbarte ich mit meinem Neffen, das er einen Dauerauftrag an mich einrichten müsse um seine Schulden bei mir abzulösen..
Tobias war sehr dankbar für meine finanzielle Hilfe und er zahlte pünktlich seine Raten an mich zurück. Heute lebt er glücklich und zufrieden mit seiner neuen Lebensgefährtin, eine Arbeitskollegin zusammen. Er hat seine Finanzen gut im Griff und ist schuldenfrei.

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Spielsucht wäre fast mein Weg ins Abseits gewesen

Ein anonymer Beitrag einer Kundin



Einen Haufen Schulden hatte ich, wie kommt man da wieder raus?
 "Banken sind gefährlicher als stehende Armeen"
 
Das Thema ist mir sehr sehr peinlich, deshalb schreibe ich lieber anonym.
Ich schreibe euch nur aus einem ganz bestimmten Grund, denn eine Kartenlegerin brachte mich wieder auf den richtigen Weg.

Ich habe Schulden bei vielen Freunden und meiner Familie.

 

Hilfe bei Sucht


Ich bin 24 Jahre alt und verspielte 6 Jahre mein ganzes Geld.


Ich habe mein Konto in P-Konto umwandeln lassen, damit bei Pfändung nicht alles weg ist.
Arbeit hatte ich nicht oder anderes regelmäßiges Einkommen fehlte auch.

 
Es  entstand ein Teufelskreis. Ich holte mir überall Beratungen ein, bat um Hilfe.
Einen Satz kann ich nicht vergessen, man sagte mir:
 
Ein Kredit kostet nicht nur Zinsen. Er ist immer auch ein mehr oder weniger großes Risiko.
Eine Bank die mir Geld leiht, will nicht nur das geliehene Geld zurück, sie will vor allem auch hohe Zinsen.
Wie sollte ich das nur alles schaffen OHNE Arbeit?
Die Schulden waren da. Ich musste da raus, egal wie und warum sie entstanden sind.
 
Ich holte mir einen Termin bei der örtlichen Schuldnerberatungsstelle.
Da war ich noch angespannter, als vorher sowieso schon.
Ich bekam einige gute Ratschläge, aber ich spielte weiter.

 
Dann fand ich Vidensus und nutzte mein 15 Minuten Gratisgespräch.

 
Eine nette Dame sah sofort mein Problem und führte eine genetische Beratung mit mir durch. Ich war baff, wie sie alles so schnell erkennen konnte.
Ich bin nämlich in meiner Familie nicht die erste Spielsüchige.
Danach bekam ich sogar kostenlos eine Mail von ihr, da stellte sie mir einen Plan auf, wie ich am besten davon weg komme, raus aus meinen Gedanken und raus aus den SCHULDEN.
Allein die Kommunikation tat mir gut, jemand versteht  mich, hört  zu und leitet  mich.
Ab da fühlte ich mich leichte  und hatte wieder ein Ziel vor den Augen und vokalem HOFFNUNG es schaffen zu können.

Die humangenetische Beratung half mir sehr und ich erkannte mich selbst, warum ich den Weg gegangen bin und vor allem warum der Weg falsch war.
Es war eine Lernaufgabe für mich.


Ich habe Entscheidungen vermieden, was ich immer und immer wieder bereute, aber nicht erkennen konnte oder wollte warum ich nicht anders agierte.
Entscheidungen umfassen immer mindestens zwei Alternativen: für oder gegen etwas. Diesen Satz vergesse ich nie von meiner  Stammberaterin.

  • Ich sollte zumindest einige meiner Entscheidungen endlich treffen, das war wichtig.
  • Ich war aber blockiert durch meine finanziellen Sorgen, konnte mit meiner Situation nicht richtig umgehen.
  • Ich konnte die Konsequenzen meiner Entscheidung nicht aushalten.


Meine  Stammberaterin gab mir eine Pro und Contra Liste für die Alternativen.
Ich habe Vertrauen gefasst  zu mir.
Ich  hörte auf den Rat den sie  mir gab, und ich hörte auch genau auf mich selbst.
Ich weiß nun, dass meine Erfolge in allen meinen Angelegenheiten das positive Resultat meiner Entscheidungen sind.
Ich hatte nur Angst vor den Konsequenzen und der Verantwortung. Diese Ängste wurden mir genommen.
 
Bis auf ganz wenige Ausrutscher bin ich auf einem sehr guten Weg und meine Familie und meine Freunde bekommen auch ihr Geld zurück.
 
Wenn einem das Wasser bis zu Hals steht, darf man den Kopf nicht hängen lassen!

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Bei Geld hört die Freundschaft auf.


Warum eigentlich?


In meinem Leben habe ich immer wieder Geld verliehen, an Freunde,  Verwandte, oder Personen, die mir sehr nahe standen.  Ganz schön dumm, kann man nun denken, sollen die Leute doch zur Bank gehen und sich dort Geld leihen. Ich meine aber, Freunde sollten auch in Notzeiten füreinander da sein.

Gerade bei Personen, die ich gut kenne, also bei Familie und Freunden ist es mir unangenehm, wenn ich daran erinnern muss, dass ein Geldbetrag zurückgezahlt werden soll. Natürlich ist es auch peinlich für den Schuldner, wenn er erinnert wird.  Oder wenn er das geliehene Geld zum vereinbarten Zeitpunkt gar nicht zurückzahlen kann - weil er es nicht hat. Es ist mir schon passiert, dass ich es vermied bestimmten Menschen zu begegnen, um nicht auf das verflixte Thema Geld kommen zu müssen. So können Freundschaften sogar in die Brüche gehen.

Vermutlich ist es besser, wenn man Geldbetrag, Dauer der Leihfrist, Anzahl der Rückzahlungen und sonstige Einzelheiten schriftlich festhält. So ist alles geklärt, keiner ist böser Schuldeneintreiber, keiner ist Almosenempfänger. So viel Disziplin habe ich persönlich im Alltagsleben jedoch nicht. 

Auf direktem Weg ein wenig 'kleines Glück' verschenken

Beraterin Sonja



Seit  wenigen Jahren bekomme ich einige Male im Jahr Anrufe von einer Cousine, hier geht es dann um Geld.  Ihr Name ist Angelika, sie ist 62 Jahre alt, lebt in einem kleinen Ort mit wenigen Tausend Einwohnern und ist  von Beruf Friseurin. Ihr erster Mann war nach wenigen Ehejahren sehr jung verstorben,  der zweite Ehemann hatte sie mehrfach betrogen, so ließ sie sich scheiden. Heute lebt sie alleine, hat keine Kinder. Ihren Mischlingshund Snoopy liebt sie sehr. Seit geraumer Zeit fällt ihr das lange Stehen im Friseursalon schwer und sie kann nicht mehr Vollzeit arbeiten.
In ihrem Beruf als Friseurin verdient Angelika  gerade so viel, um Miete, Nebenkosten und Essen bezahlen zu können - übrig bleibt so gut wie nichts.

Aber zurück zu unseren Telefonaten:  nach kurzem Plaudern, kommt Angelika immer recht rasch auf das Thema Geld zu sprechen.  Sobald  unerwartete Anschaffungen fällig sind oder ein Tierarztbesuch für Snoopy, wird es knapp mit dem Geld. 

Wenn Angelika mich um Geld bittet, schicke ich per Brief kleine Summen, die ich entbehren kann. Dieses Geld werde ich niemals wieder bekommen, ich frage gar nicht nach einer Rückzahlung.
Geld macht  nicht wirklich glücklich, wenn es auf der Bank liegt. Mit den gelegentlichen Geldgeschenken an meine Cousine habe ich das Gefühl auf direktem Weg ein wenig 'kleines Glück' zu schenken, sei es für eine extra Tasse Kaffee oder ein Leckerli für den Hund.



Manche Menschen haben von ihrem Geld und Vermögen nur die Furcht, es zu verlieren.
(Zitat eines französischen Journalisten)


Ich sende Euch Liebe, Licht, Kraft und Mut!
Herzliche Grüße
Sonja

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  • Veröffentlichung: 02.02.2015