Heute schon einen Blick in die Zukunft erhascht?
 
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"Du bist nicht auf der Erde, um geliebt zu werden. Du bist auf der Erde, um zu lieben."

Vielleicht schreit es gerade in dem einen oder anderen: ,,Ich will doch geliebt werden!" Hier hat sich allerdings nicht dein wahres Selbst zu Wort gemeldet, sondern dein Ich-Bewusstsein. Oftmals will uns dieses Bewusstsein klein halten. Es sind die Muster, die uns im Laufe des Lebens aufgespielt und vorgelebt wurden, auch die Erfahrungen in Laufe unseres Daseins, in den unterschiedlichsten Beziehungen, wie Partnerschaft, Freundschaft und Familie, um hier einige zu nennen.

Schauen wir gemeinsam einmal kurz in die Kindheit zurück. An was erinnerst du dich? Vielleicht an einen schönen Sommertag auf einer Wiese mit Freunden. Wie unbeschwert und fröhlich ihr miteinander gespielt und gelacht habt. Auf einer Schaukel und wieviel Freude du hattest, so hoch zu schaukeln, wie es nur möglich war, um den Himmel mit deinen Füßen zu berühren. Hörst du dieses unbeschwerte kindliche Lachen und fühlst du diese Freude in dir? Barfuß über eine Wiese zu gehen, wo dich ein einziger Grashalm liebevoll kitzelt und dich im nächsten Moment ein Stein pickst und du nochmal kurz rückwärtsgehst, um die liebevolle Berührung dieses einen Grashalms noch einmal zu spüren. Ich bin mir sicher, dass es viele solcher Momente in deiner Kindheit gab, auch wenn der eine oder andere sich eine schönere Kindheit gewünscht hätte.

Was denken andere Menschen?

Wir wurden älter und fingen an uns über bestimmte Dinge zu identifizieren. Die täglichen Medien sagten uns wie wir sein sollen. Unsere Eltern haben uns im Laufe ihrer Erziehung auch daran ermahnt. Das glückliche und freie Kinderlachen war nicht mehr zu hören. Erinnerst du dich noch an dieses Kinderlachen?

Als wir aus den Kinderschuhen herauswuchsen, wurde uns die Meinung der anderen Menschen wichtiger als unsere eigene:

  • Was sagen meine Eltern dazu?
  • Was denken meine Freunde über mich?
  • Kann ich das überhaupt tun?

Viele solcher Fragen, die Meinungen im persönlichen Umfeld machen klein. Sie lassen nicht zu, dass wir innerlich wachsen und bieten keinen Freiraum für die persönliche Endfaltung.

Öffne dein Herz für dich selbst, nur so kann Wachstum für dein eigenes inneres Wesen entstehen. In den zwischenmenschlichen Beziehungen wollen wir oft unserem Gegenüber gefallen. Wir machen Dinge, die wir vielleicht überhaupt nicht tun wollen. Die Botschaft dieser halbherzigen Gesten lautet oft...

,,Lieb mich doch!"

Wie soll ein Mensch den anderen lieben, wenn sich dieser Mensch nicht selbst liebt und sich nur über die Aufmerksamkeit des anderen identifiziert?

Wir fangen an ein Leben hinter einer Maske zu führen, ohne, dem wahren eignen selbst einen Raum zu geben. Über all die Bemühungen, die man seinem Gegenüber entgegenbringt, die oftmals nicht die Anerkennungen erreichen, die wir gerne gehabt hätten, entstehen dann Vorwürfe, wie zum Beispiel:

  • "Was ich nicht alles für dich getan habe." 
  • "Ich habe immer alles so gemacht, wie du es wolltest."
  • "Ich habe immer an dich gedacht und nicht an mich."
  • "Ich war immer für dich da."

Solche Aussagen könnte man unendlich fortsetzen. Sie sind das Produkt unseres eignen Mangels in uns selbst. Ein Aufschrei unserer Seele. Folgen wir unserem Herzen, dann sieht die Vorstellung vom Leben, das man gerne führen würde, oft anders aus als die jetzige Lebenssituation.

Es ist die Angst, die uns vorantreibt, um uns oftmals aufzuopfern für unsere nahestehenden Mitmenschen, damit wir nicht verlassen werden, damit wir nicht allein durchs Leben gehen, damit wir von den Menschen in unserem persönlichen Umfeld geliebt und beachtet werden.

Wann hast du das letzte Mal etwas für dich getan, was dir Freude bereitet?

Selbstliebe

Der Weg zur Selbstliebe erfordert ein hohes Maß an Selbstreflexion...

  • Sei es einen Spaziergang am See.
  • Ein Besuch in dem neuen kleinen Kaffee, in das du schon öfters gehen wolltest.
  • Der Besuch einer Freundin/Freund, die/der in einer anderen Stadt wohnt.
  • Das Land, das du schon lange bereisen wolltest.
  • Eine kleine Auszeit in einem Wellnesstempel.

Oftmals sind wir so damit beschäftigt anderen eine Freude zu bereiten, dass wir selbst auf der Strecke bleiben und uns verlieren. Die Bedürfnisse unseres persönlichen Umfeldes erhält einen höheren Stellenwert als die eigenen. Die Anerkennung für unsere Bemühungen, werden im außen gesucht, sei es im Job, in der Partnerschaft, in der Familie, im Verein oder unter Freunden.

Die Wertschätzung, die wir so sehr suchen, können wir uns nur selbst geben. Die Wertschätzung der eigenen Person ist die Liebe für uns selbst. Erkenne welch wertvolles und wundervolles Wesen du bist! Reflektiere die Situationen mit Menschen, die oftmals wiederkehrend sind und was sie in dir auslösen.

Welche Gefühle entstehen bei dir?

  • Ist es Wut?
  • Ist es vielleicht Angst? 
  • Oder sind es andere Gefühle?

Reflexion ist der Beginn der Selbstliebe

In der Reflektion wird uns bewusst, was jede einzelne zwischenmenschliche Situation aus uns macht, welche Gefühle dabei entstehen.

  • Ist es genau das was du willst?
  • Ist diese Situation wichtig für deine eigene Entwicklung?
  • Wie sehen dich deine Eltern, auch von Kindesalter an?
  • Was sehen deine Freunde in dir? Was glaubst du, was sie in dir sehen?
  • Was sieht dein Partner in dir? Was denkst du was sie/er in dir sieht?
  • Ist es die Meinung, die wir selbst vertreten oder ist es die Meinung eines anderen?
  • Was hindert uns daran unsere eigene Meinung zu vertreten?
  • Was hindert uns daran ein Leben zu leben, das wir uns wünschen?

Zu große Angst

Oft ist es der Mut, der uns fehlt, eine andere Sichtweise zu äußern, ein anderes Leben zu leben, das wir im Moment führen. Die Angst unser Gegenüber könnte uns nicht mehr mögen, nicht mehr lieben unsere Meinung nicht respektieren oder Dominanz ausüben, weil nur sein geäußertes Wort die einzig wahren Worte sind. Stelle dir selbst die Frage, wie du dich selbst im Außen siehst und wie würdest du gerne gesehen werden? Lasse dich durch deine eigenen Vorstellungen inspirieren. Male in Gedanken ein Bild deines Lebens, das dir gefällt und bei dem du aus dem tiefsten Herzen Glück verspürst.

Mit den Antworten, die du dir selbst beantwortest und für dich passend sind, änderst du auch ein Stück deines Lebens. Deine Vorstellungen kannst Du immer wieder deinen persönlichen Lebenslagen und Bedürfnisse anpassen. Schließlich entwickeln wir uns alle weiter.

  • Wer hat für dich entschieden, in welchen Ramen du passen sollst?
  • Du kannst alles sein was du möchtest.
  • Du kannst fühlen, was du fühlst.
  • Du kannst lieben, wen immer du lieben möchtest. Liebe kennt keine Grenze.
  • Du kannst an den Ort gehen, der sich für dich richtig anfühlt, egal wo sich dieses Fleckchen Erde auf dieser Welt befindet.

Du allein entscheidest wohin die Lebensreise gehen soll. Du bist der Kapitän auf deinem eigenen Schiff. Kein Mensch, keine Religion, kein Buch darf dir sagen welchen Maßstäben du entsprechen sollst. Du allein setzt diese Maßstäbe, die sich im Laufe des Lebens auch verändern können.

Ich-Bewusstsein

Die Brücke zwischen dem Ich-Bewusstsein und dem wahren Selbst zu bauen ist eine gute Mischung für mehr Zufriedenheit, Klarheit und Glück. Durch die Entfernung dieser beiden Ebenen kann Unzufriedenheit, Mangel an Lebensfreude und Lebensqualität, Angst, Wut bis hin zur Krankheit entstehen.

Krankheit ist der Aufschrei unserer Seele, mit der Bitte, die eignen Lebensumstände, Verhaltens- und Gedankenmuster noch einmal zu überdenken und ins positive zu ändern.

Eine liebe Bekannte erzählte mir von einem Kinderlied, in dem es darum geht, dass sich das Kinder immer wieder einen Satz sagt, wenn ihm die verschiedenen Aufgaben nicht gleich beim ersten Mal gelingen. Es sagte sich immer und immer wieder...

"Ich schaffe das!"

Egal in welcher Situation du dich gerade befindest, ob du eine neue Ausbildung anstrebst, einen Wechsel in einem neuen Job planst, die eigene Wohnung, der Umzug in ein anderes Land, den Künstler, der in dir schlummert auszuleben. Ganz gleich was in dir hervortreten will, welche Türen sich in deinem Leben öffnen, solltest du sie voller Vertrauen, Zuversicht, mit den Augen eines Kindes und mit dem Glauben an dich selbst durchschreiten.

"Du bist ein wunderbarer und einzigartiger Mensch". "Du schaffst das!"

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