Heute schon einen Blick in die Zukunft erhascht?
 
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Beraterbeitrag

Nadja

Nadja

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21. Dezember und die Rauhnächte

Unsere Ahnen und deren Vorahnen kannten schon die Bräuche und Rituale in den Rauhnächten. Sie wurden von Generation zu Generation weitergegeben. In manchen Regionen werden diese Nächte noch feierlich vollzogen, wie zu früheren Zeiten. Und in manchen Regionen ist dieser Brauch verloren gegangen. Viele schauen verwundert, wenn man ihnen von den Rauhnächten erzählt.

In unserer schnelllebigen Zeit hetzen wir von einem Termin zum anderen und finden keine Zeit uns für das Jahr zu bedanken. Besinnlich zurück zu schauen, was gut und weniger gut war. Zu reflektieren.

Der eigentliche Beginn dieser besonderen Tage ist der 24. Dezember. 12 Nächte und Tage steht für je einen Monat im nächsten Jahr. Der 24. Dezember symbolisiert den Januar und der 6. Januar, der Dreikönigstag den Dezember im neuen Jahr.

Wintersonnenwende – Wiedergeburt des Lichts 

Die Wiedergeburt des Lichts in der Natur wird an dem Tag der Wintersonnenwende gefeiert. Es ist ein Fest der Sonne und der Erde. Am 21. Dezember ist die längste Nacht eines Jahres und das Licht, das geboren wurde in dieser Dunkelheit geht am 21. Juni, der Tag der Mittsommerwende wieder von der Erde. 

Der 21. Dezember ist die Zeit der Stille, der Einkehr, der Besinnung und der Segnung, was uns das neue Jahr bringen wird.

In früheren Zeiten wurde diese Nacht auch Mutternacht genannt, weil sich die Menschen vorstellten, dass das Licht durch die Bewegungen im Schoße von Mutter Erde hervorgebracht wurde. In den Tagen bis zum 24. Dezember vollzieht sich die Verschiebung der Erdachse und das Kind – das Licht – wird geboren.

In den Rauhnächten existiert keine Zeit und kein Raum

Es sind die Nächte zwischen den Zeiten. Durch den karmischen Rat geschieht in dieser Zeit Gerechtigkeit sowie durch die Wilde Jagd, die alles sieht und weiß, egal ob etwas verschwiegen wurde oder aus niederen Beweggründen gehandelt wurde, wie Hinterhältigkeit, Neid und Eigennutz. Diese Zeit fordert einen Ausgleich dafür, im Sinne von Reue, Erkenntnis, Vergebung und Gnade.

In diesen besonderen Tagen kann der Rat der Engel, der geistigen Welt und der Ahnen eingeholt werden. Die Antworten offenbaren sich in Zeichen, die gesendet werden oder in den Träumen. Achtsam sollte man durch diese magischen Tage gehen.

Es wird erzählt, dass man in diesen Nächten die Tiere reden hören kann. Sie erzählen von Ereignissen im kommenden Jahr. Hunde wissen schon lange im Voraus was geschehen wird und die Vögel kommen viele herum, dadurch haben sie viel zu berichten.

Wintersonnenwende

In der Wintersonnenwende wird das Haus gereinigt

Die Räume werden geräuchert sowie auch die Menschen und Tiere, die miteinander leben. Jeder Raum wird gesegnet. Durch eine Meditation der Stille wird das Licht empfangen und unser Herz erhellt sich. Tief in das eigene Herz wird hineingeschaut, was noch zu klären ist. Das alte Jahr wird reflektiert. Der Weihnachtsbaum wird liebevoll mit guten Wünschen geschmückt. Ein Licht wird in der Nacht entzündet als Symbol für das ankommende Erwachen der Natur.  Brot und Wasser wird untereinander verteilt, auch mit den Tieren, die im Freien leben. Unter einem Apfelbaum finden diese Gaben ihren geeigneten Platz. Was wünsche ich mir für das kommende Jahr? Ohne Eigennützen und Habgier werden 13 Wunschzettelchen vorbereitet und in einem Behältnis an einem liebevoll geschmückt Ort gestellt. Dabei sollte das eigne Herz weit geöffnet werden, um seine Herzenswünsche klar zu erkennen. Am 24. Dezember wird das erste Zettelchen mit Hilfe der Feuerenergie verbrannt. Das letzte am Dreikönigstag. Dies sollte zum Wohle aller Beteiligten geschehen. Der 13. Wunsch ist der Wunsch, der man sich im kommenden Jahr selbst erfüllen soll.

Die Dreizehn 

13 ist eine magische Zahl, eine Engelszahl, die 12 Elohims, die die Schöpferkraft in uns symbolisieren. Im Laufen der Jahre wurde die 13 zur Unglückszahl. Eigentlich ist sie eine Glückszahl. Für den 13. Wunsch muss man etwas tun, auch an sich selbst arbeiten, wenn man sich etwas in seiner eigenen Entwicklung gewünscht hat. Dies wird schon beschrieben im Märchen ,,Dornröschen". Die 13. Fee sprach ein Unheil bringender Wunsch aus. Doch nur sie allein konnte diesen Wunsch ungeschehen machen. Durch ihre eigene Öffnung des Herzens, der wahren Liebe Kraft, konnte sie den Fluch über das Königskind ungeschehen machen. Als Dank, bekam sie wieder ihre Flügel zurück, wie in dem Film ,,Maleficent" verfilmt wurde. Die 13. Kraft, ist die Kraft in uns selbst, sich selbst aus den Fesseln und auferlegten Mustern zu befreien. Es ist der eigene befreienden Weg.

Viele Märchen weisen auf die Rauhnächte hin – Drei Haselnüsse für Aschenbrödel, die Sterntaler, Frau Holler, Christmas Carol – Eine Weihnachtsgeschichte. Die wohl bekanntesten Märchen. In jedem sind versteckte Botschaften.

Ich wünsche allen frohe und gesegnete Rauhnächte und ein besinnliches Weihnachtsfest.

Kommt gut ins neue Jahr!

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