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Beraterbeitrag

Elke Lessing

Elke Lessing

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Meine Stille – Die Zeit der Stille

Stufen des Lebens

Die Stufen des Lebens sind unregelmäßig wie diese Treppe

Manchmal ist es heilsam und wichtig, den Alltag zurück zu lassen. Oft sind wir so sehr gefordert, dass wir die Stille mit uns selbst und mit Gott verlernen – vergessen. Ständiges auf und ab, Geschäftigkeit, Pflichten erfüllen und sich immer der großen Verantwortung bewusst zu sein, welche man trägt. Jeder auf seine eigene wundervolle Weise.


Irgendwann beginnt eine Sehnsucht nach Stille und Ruhe

So ist es jedenfalls oft bei mir. Dann weiß ich, es ist Zeit meiner Sehnsucht zu folgen, damit ich wieder Kraft tanke – zur Ruhe komme und meine Zeit entschleunige. Das Leben einer Ehefrau, Mutter, Oma und Lebensberaterin erfüllt mich und ich liebe es, all DAS sein zu dürfen. Gerade dann ist es auch wichtig seinen eigenen heiligen Raum zu finden. Er kann viele Formen haben und auch immer anders sein – du findest immer deine Stille, aber auch Geborgenheit darin.

Vor einigen Tagen folgte ich meiner Sehnsucht und begab mich auf eine neue Reise in die Stille. Ich machte mich auf den Weg in ein Kloster. Ein Kloster ist aus meiner Sicht genau dafür geschaffen. Es ist ein Raum, in welchem du geborgen bist – genauso wie du bist. Wo du deinem Denken, deinen Überzeugungen, deinen Fragen, deiner Suche, deinen Zweifeln, deinen Ängsten oder Unsicherheiten nachhorchen kannst. Dort kannst du darüber reden und Antworten finden, die dich weiterbringen und in deinen eigenen Frieden führen.

Verlangsamung und Innehalten bekommen dort Bedeutung

Stille der Natur

Die Stille im Freien zu genießen bescherte mir ein Gefühl göttlicher Freiheit

Das Suchen deines Herzens führt dich dort zu dir selbst und somit ein Stückchen näher zu Gott. Auch andere Menschen waren dort. Sie waren ebenso Suchende, die ganz auf ihre Weise nach Stille und der Nähe zu Gott strebten. Unterschiedliche Lebensschicksale hatten sich dort im Kloster zusammengefunden. So sind nette Gespräche entstanden, die uns für die gemeinsamen Momente eine heimelige Zusammengehörigkeit bescherten.

... und doch war ich mit mir allein an diesen Tagen. In meiner eigenen Stille – nur mit mir und Gott und dem Gebet. Mir war es so, als wäre alles Draußen vor dem Tor geblieben, eben der Lärm des Lebens. Das tat so gut!
Liebe, lachende Fröhlichkeit und tiefer Glaube durchströmte die Flure im Kloster. Die Offenheit der Schwestern zu dir – dem Menschen, war Balsam für meine Seele.

Tage einer solchen Stille laden dich ein, deiner tiefen inneren Sehnsucht in einem geschützten Raum Gehör zu schenken, aber auch das nicht Gehörte vollkommen neu zu hören. Ich weiß, dass ein Kloster ein Ort des Lernens ist,  an dem das Vernommene im Herzen bewegt wird. Es umzusetzen. Es leben zu lassen.  Eine absolut einzigartige Möglichkeit für mich, sich selbst und somit Gott in der Stille neu zu begegnen. Auf diese Weise echte Freiheit zu erlangen, die Gott dir schenkt.

Die Essenz meiner Erfahrung im Kloster möchte ich so zusammenfassen… Folge deiner eigenen Berufung im Leben und lebe sie voller Kraft und Mut. Sei dir der großen Verantwortung dir selbst gegenüber bewusst.

Elke Lessing

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